Zugunglück: 16 Verletzte und Millionen-Schaden

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Beim Zusammenstoß zweier Züge im niedersächsischen Peine sind am späten Mittwochabend 16 Menschen verletzt worden.

Peine - Beim Zusammenstoß zweier Züge im niedersächsischen Peine sind am späten Mittwochabend 16 Menschen teils schwer verletzt worden. Die Strecke Braunschweig-Hannover bleibt bis Montag gesperrt.

Nach dem Zugunglück bei Peine bleibt die vielbefahrene Bahnstrecke Hannover-Braunschweig mindestens bis Montag gesperrt. Es sei ein Schaden in Millionenhöhe entstanden, teilte die Deutsche Bahn am Donnerstag mit.

Beim Zusammenstoß eines Regionalexpress mit einem entgleisten Güterzug sind am späten Mittwochabend in Peine 16 Menschen verletzt worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, sprangen bei dem Regionalzug die Lok und zwei Waggons aus den Gleisen und rutschten vom Bahndamm. Der Lokführer wurde schwer verletzt, 15 Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen. Die Strecke bleibt vorerst gesperrt.

Schweres Zugunglück in Niedersachsen

In der Nacht auf Donnerstag sind auf der Strecke Braunschweig-Hannover zwei Züge zusammengestoßen. © dpa
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In der Nacht auf Donnerstag sind auf der Strecke Braunschweig-Hannover zwei Züge zusammengestoßen. © dpa
In der Nacht auf Donnerstag sind auf der Strecke Braunschweig-Hannover zwei Züge zusammengestoßen. © dpa
In der Nacht auf Donnerstag sind auf der Strecke Braunschweig-Hannover zwei Züge zusammengestoßen. © dpa

Das Unglück begann, als am Abend ein mit Kies beladener Güterzug aus noch ungeklärter Ursache entgleiste. Der Zug hatte 49 Wagen und war insgesamt 2.000 Tonnen schwer. Von den sechs entgleisten Wagen stürzten drei um. Weniger später fuhr der Regionalexpress von Hannover nach Braunschweig in die Unfallstelle und entgleiste ebenfalls, wie Polizeisprecher Ralf Göttner berichtete. Die Rettungsmaßnahmen dauerten demnach bis 02.20 Uhr am Donnerstagmorgen.

Waggons in Vorgarten gerutscht

Die Bergung der Waggons gestaltet sich schwierig. “Es sieht chaotisch aus“, sagte Göttner. Das größte Problem seien dabei die Wagen, die vom Bahndamm quasi in einen Vorgarten gerutscht seien. Das Unglück ereignete sich im Westen von Peine, vor der Brücke der Bundesstraße 444 über die Trasse.

Die Bahnstrecke wurde zwischen Vechelde und Hämelerwald in beiden Richtungen gesperrt. Zwischen Vechelde, Peine und Hämelerwald wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Zwischen Hämelerwald und Hannover sowie Vechelde und Braunschweig besteht ein Pendelverkehr auf der Schiene.

Die Intercity-Züge zwischen Hannover und Leipzig werden über Wolfsburg umgeleitet, teilte die Deutsche Bahn mit. Die Regionalzüge werden über Hildesheim umgeleitet. Reisende müssen sich auf erhebliche Verspätungen einstellen.

2010 bereits mehrere Unfälle mit Güterzügen

In diesem Jahr kam es in Deutschland schon zu mehreren Unfällen mit Güterzügen. So sprangen im Januar acht von insgesamt 20 Waggons eines mit Kohlestaub beladenen Güterzuges in Wuppertal aus den Gleisen.

Wenig später sorgte ein ebenfalls entgleister Güterzug bei Trier für erhebliche Störungen im Bahnverkehr zwischen Deutschland und Luxemburg. Im März sprang in Stuttgart ein mit Dieselkraftstoff beladener Zug aus den Schienen, wobei etwa 1.000 Liter Kraftstoff ausliefen. Außerdem sorgte im selben Monat ein verunglückter Güterzug bei Voerde im nordrhein-westfälischen Kreis Wesel für tagelange Behinderungen.

DAPD

Quelle: kreiszeitung.de

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