„Contest“ in Holte-Langeln / Gruppe aus Wietzen schüttelte Freistatt ab

Auch „Kuppeln“ will gekonnt sein

„Kuppel-Sieger“ mit Pokalen und Medaillen: Das Team Wietzen sicherte sich in Holte-Langeln den Triumph bei der Premieren-Veranstaltung.

Nienburg - HOLTE-LANGELN (us / hen) · „Wahnsinns-Stimmung“ – so empfanden Teilnehmer und Gäste die Atmosphäre – herrschte beim 1. Holte-Langelner „Kuppelcontest“ der Feuerwehren. Mehr als 30 Gruppen aus den Landkreisen Nienburg und Diepholz waren angetreten, um im Festzelt in Holte-Langeln in Rekordzeit Feuerwehr-Saugschläuche „zusammenzukuppeln“.

„Drei – Zwei – Eins – Go!“ lautete das Start-Kommando für die Teams, die anders als bei „normalen“ Wettbewerben im Zelt an den Start gingen und ihr Können unter Beweis stellten. Bei lauter Musik und buntem Scheinwerferlicht „brodelte“ die Stimmung schon nach kürzester Zeit. Etwa 500 Besucher waren da, um die Feuerwehren anzufeuern. Die „La Ola“ ging immer wieder durch das Zelt, und einige Fans hatten vor lauter Jubeln nach der Veranstaltung keine Stimme mehr.

Eigens für die Premiere hatte die Feuerwehr Holte-Langeln eine Software entworfen, die dafür sorgte, dass nach jedem Durchgang die „Kuppel-Zeiten“ auf einer Großleinwand zu sehen waren.

In der Vorrunde traten jeweils drei Gruppen gegeneinander an. Nach einem kurzen Countdown legten sich die jeweils aus fünf Personen bestehenden Gruppen ordentlich ins Zeug, um ihre persönliche Bestzeit zu schlagen. Sobald die fertige Saugleitung zu Wasser gelassen worden war, drückten die Mannschaften auf den Buzzer, um die Zeit zu stoppen. Teilweise ging es um Bruchteile von Sekunden. Die besten 16 Gruppen qualifizierten sich für das Achtelfinale.

Ins Halbfinale schafften es schließlich die Feuerwehren aus Bühren, Sebbenhausen, Freistatt und Wietzen. In dieser Runde schaffte Freistatt auch die beste „Kuppel-Zeit von 15,3 Sekunden, die schon recht nahe am inoffiziellen Weltrekord lag. Nach einem spannenden Finale landete Freistatt dennoch nur auf Platz zwei. Den ersten Platz und damit den von Wiesenhof gestifteten Wanderpokal sicherte sich die Gruppe aus Wietzen. Platz drei belegte Bühren.

Ortsbrandmeister Udo Stumpenhausen aus Holte-Langeln war mit der „Kuppelcontest“-Premiere voll zufrieden: „So eine Wahnsinns-Stimmung habe ich selten erlebt. Es wäre toll, wenn die Kreiswettbewerbe am nächsten Sonntag bei uns in Holte auch so gut besucht werden.“

Die vollständigen Siegerlisten stehen im Internet auf der Seite des Kreisfeuerwehrverbands unter

WWW.

kfv-nienburg.de

Quelle: kreiszeitung.de

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