Barbara Weissenborn und Peter Schmithüsen kandidieren

Noch zwei Herausforderer von Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes

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Ein Quartett geht ab sofort auf Stimmenfang für die Wahl zum Verwaltungschef der Stadt Nienburg. Hinter diesen Fenstern wird der Sieger oder die Siegerin ab September sitzen.

NIENBURG - von Leif Rullhusen. Die Herausforderer-Liste von Bürgermeister Henning Onkes wird länger. Nun steigen auch Barbara Weissenborn und Peter Schmithüsen (Grüne) in den Ring. Weissenborn tritt als unabhängige Kandidatin zur Bürgermeisterwahl an, bekommt aber Unterstützung von der CDU.

NIENBURG - von Leif Rullhusen. Die Herausforderer-Liste von Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes wird länger. Neben Anja Altmann (SPD) steigen nun auch Barbara Weissenborn (parteilos) und Peter Schmithüsen (Grüne) in den Ring. Weissenborn tritt als unabhängige Kandidatin zur Bürgermeisterwahl in der Kreisstadt am 25. Mai an. Volle Unterstützung bekommt die 47-Jährige allerdings von den Christdemokraten, die keinen eigenen Kandidaten aufstellen werden. Weissenborn ist in Nienburg kein unbekanntes Gesicht. Sie leitet seit sieben Jahren das Sprotte-Begegnungszentrum in der Lehmwandlung und ist langjährige Vorsitzende des Sprotte-Vereins. Seit 14 Jahren liegt ihr Tätigkeitsschwerpunkt in der Perspektiv- und Projektentwicklung für Stadtquartiere und Stadtgesellschaften in Nienburg. Auch für den BlickPunkt schrieb sie bereits so manchen Artikel. „Meine Motivation, mich um das Amt der Bürgermeisterin zu bewerben, fußt vor allem auf den Arbeitserfahrungen der vergangenen Jahre“, erklärt die CDU-unterstützte Kandidatin gegenüber dieser Zeitung. „Nienburg als wirtschaftlich relevante und sozial kompetente Stadt und als Standort zu entwickeln und gleichzeitig eine Entwicklung der Stadtgesellschaft zu erreichen, um langfristig eine positive Entwicklung zu ermöglichen, ist mir ein besonderes Anliegen und fordert seit langem meine Fähigkeit, mit Politik und Verwaltung erfolgreich an einem gemeinsamen Weg zu arbeiten.“ Geboren wurde Barbara Weissenborn in Essen, lebt aber seit fast 40 Jahren in Nienburg. Sie ist verheiratet und hat vier zum Teil schon erwachsene Kinder. Schmithüsen tritt noch unter Vorbehalt an. Denn erst die Aufstellungsversammlung der Grünen am 3. Februar kann die Kandidatur offiziell beschließen. Das ist wohl aber eine reine Formsache. Der 49-Jährige hat vor allem die angespannte Finanzlage der Stadt im Visier. „Das wird die wichtigste Aufgabe des zukünftigen Bürgermeisters“, ist Schmithüsen überzeugt. Zudem sei die Verbesserung der Kommunikation zwischen Rat, Bürgermeister und Verwaltung sowie eine intensivere Bürgerbeteiligung erforderlich. Der Bürgermeisterkandidat der Grünen lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern seit gut zehn Jahren in der Kreisstadt. Er ist Mitglied im Lions-Club, engagiert sich in Bürgerinitiativen und unterstützt als Sponsor das Burnout-Festival beim Nienburger Altstadtfest. Schmithüsen ist Mitglied im Stadtrat und Fraktionschef der Stadt-Grünen.

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