„Der Standort Nienburg ist gesetzt“

BASF weiht zwei neue Hochleistungstrockner mit Feier ein

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Rudolf Piehl, Henning Onkes und Dr. Adrian Steinmetz enthüllen die offizielle Einweihungsplakette (v.l.).

Nienburg - von Leif Rullhusen. Sie sehen vollkommen unscheinbar aus, sind aber kleine technische Wunderwerke. Rechnerisch könnte nämlich jede Bundesliga-Partie auf nur zehn Gramm dieser kleinen Kügelchen stattfinden.

„Schon ein Gramm hat eine Oberfläche von 500 Quadratmetern“, erklärt BASF-Werkleiter Rudolf Piehl. Aus einem guten Grund: Die kleinen Kugeln sind Adsorptions- beziehungsweise Trockenmittel und ihre Aufgabe besteht darin, möglichst viel Flüssigkeit aufzunehmen.

Hergestellt werden die runden Wunderwerke im Nienbuger BASF-Werk. Teil der Produktionsanlagen sind vier Trockner, die den Kugeln jegliche Feuchtigkeit entziehen.

Rudolf Piehl erklärt Bürgermeister Henning Onkes und Landrat Detlev Kohlmeier den neuen Hochleistungstrockner.

Zwei neue Hochleistungstrockner wurden gestern symbolisch mit einer Einweihungsfeier im Nienburger BASF-Werk in Betrieb genommen. Jeder einzelne hat eine Länge von rund 50 Metern und die Höhe eines Einfamilienhauses.

„Diese Investition zeigt, dass der Standort Nienburg für uns gesetzt ist“, betonte BASF-Fize-Präsident Dr. Adrian Steinmetz im Rahmen der offiziellen Einweihung. „Es ist ein wichtiger Standort, den wir weiterentwickeln wollen.“ Gäbe es die in Nienburg hergestellten Produkte nicht, würde die Welt anders aussehen. Auch Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes betonte die Bedeutung des Chemie-Giganten für die Kreisstadt. Das Werksgelände habe viele Perlen, von denen Nienburg profitiere.

Zum Einsatz kommen die Trockenmittel, die die modernen Hochleistungstrockner verlassen, übrigens unter anderem beim Transport von Erdgas in Pipelines sowie in Druckluftbremsen von Lkw. So funktionieren Lkw-Bremsen nur mit trockender Luft vernünftig und ohne vorherige Trocknung des Gases käme es zu einem Druckabfall in den Transportleitungen

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