Bauarbeiten am Radweg in Eitzendorf ruhen / Beauftragte Firma ist insolvent

Es tut sich nichts

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Wann der Radweg in Eitzendorf fertiggestellt wird, ist derzeit vollkommen unklar.

Eitzendorf - Von Charlotte Reinhard. Seit Weihnachten passiert an dem Radweg zwischen der Kreisstraße 142 und dem Seniorenheim in Eitzendorf nichts mehr. Die Bauarbeiten ruhen. Nicht ohne Grund: Die Hoyaer Firma Sorger, die von der Gemeinde Hilgermissen mit den Arbeiten beauftragt worden war, hat vergangene Woche Insolvenz angemeldet. Wann der Radweg fertiggestellt wird, steht damit in den Sternen.

Das etwa 100 Meter lange Stück soll den Radweg am Altenheim mit dem verbinden, der zum Gasthaus Dunekack führt.

„Wir haben im Herbst des vergangenen Jahres die Firma Sorger aus Hoya mit den Bauarbeiten beauftragt. Noch vor Weihnachten hat es dann die Arbeit an dem Radweg am Seniorenheim in Eitzendorf aufgenommen“, erzählt Hilgermissens Bürgermeister Johann Hustedt. „Eigentlich sollte das Ganze Ende 2014 fertig sein.“ Doch nach Weihnachten und auch über den Winter geschah lange Zeit nichts.

„Diese Woche haben wir dann erfahren, dass die Firma Sorger Insolvenz anmelden musste“, berichtet Hustedt. „Damit ruhen die Arbeiten vorerst auf unbestimmte Zeit, mindestens aber für schätzungsweise drei bis vier Wochen bis wir einen neuen Anbieter gefunden haben, der günstig genug ist.“ Die Gemeinde sei gesetzlich verpflichtet, das Unternehmen zu beauftragen, das das günstigste Angebot macht.

Bis jetzt sei ein Drittel der Arbeiten erledigt, sagt Bauamtsleiter Rolf Walnsch: „Die Borde sind gesetzt und der Schotter wurde eingebracht. Jetzt muss noch gepflastert werden.“

Wann das geschieht, hängt von vielen Faktoren ab. „Den Auftrag hat offiziell immer noch die Firma Sorger. Der ist ja nicht automatisch weg, wenn eine Insolvenz angemeldet wird“, erklärt Walnsch. „Also stehen jetzt stehen erst einmal Beratungen mit der Firma Sorger und ihrem Insolvenzverwalter an. Abhängig von deren Ergebnis können wir überlegen, wie es weiter geht.“

„Ich habe wenig Hoffnung, dass das alles schnell geklärt ist“, meint Johann Hustedt und kann verstehen, wenn Bürger ihren Unmut äußern. „Sie beschweren sich zu Recht. Aber das war nicht vorauszusehen. Es ist einfach blöd gelaufen.“

Quelle: kreiszeitung.de

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