Baugenehmigung liegt beim Landessportbund

TKW-Tennishalle: Letzte formale Hürde ist beseitigt

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Auf dem TKW-Gelände  an der Hannoverschen Straße wird demnächst die neue Tennishalle entstehen.

Nienburg - Von Leif Rullhusen. Das war eine Punktlandung: Am Montagabend nahm der TKW-Vorsitzende Georg Hennig die Baugenehmigung für die neue Tennishalle von der Stadt Nienburg entgegen und gab sie direkt beim Landessportbund (LSB) ab.

Wäre sie dort nur einen Tag später gekommen, hätte der Sportverein beim LSB einen neuen Antrag auf Fördermittel stellen und ein Jahr lang auf das Geld – immerhin 100 000 Euro – warten müssen.

„Jetzt kommt die Halle. Noch im Frühjahr werden die Bagger anrücken“, berichtet der TKW-Chef voller Vorfreude. Die Baugenehmigung war die letzte von drei entscheidenden formalen Hürden für den Baustart des Drei-Millionen-Euro-Projektes. Sobald der LSB den Fördermittelantrag genehmigt hat, will der Sportverein die Bauarbeiten ausschreiben.

Die ersten beiden Hürden, die Kreditzusage und die Vertragsunterzeichnung zwischen Landkreis und IGS zur Nutzung der Halle, waren bereits erledigt. Mit der Erteilung der Baugenehmigung durch die Stadt Nienburg sind nun die letzten Brocken aus dem Weg geräumt, die die Realisierung noch hätten gefährden können. Und das in Rekordzeit: Innerhalb von nur zwei Monaten kämpfte sich der Fachbereich durch die Papierflut des Antrages. „Ohne den großen Einsatz der Nienburger Stadtverwaltung hätten wir die Baugenehmigung nicht so schnell bekommen“, lobt Hennig die dortigen Mitarbeiter nachdrücklich.

Der TKW-Chef hofft, dass die 2600 Quadratmeter große Halle in gut einem Jahr fertig ist. Die Fläche teilt sich in drei Felder auf, von denen zwei ausschließlich für den Tennis- und die dritte für den Allgemeinsport genutzt werden. Einschließlich sämtlicher Nebenkosten rechnet der TKW-Vorsitzende mit einem Investitionsvolumen von 3,1 Millionen Euro. „Dann hängen aber auch schon die Lampen an der Wand“, versichert Hennig. Aus Fördertöpfen der Stadt fließen 240 000 Euro und vom LSB noch einmal 100 000 Euro in den Neubau. Zudem finanziert sich die Sporthalle durch Mieteinnahmen. 10500 Euro bezahlt der Landkreis im Monat für die Nutzung durch die IGS. „Ohne diese Einnahmen hätten wir die Halle nicht bauen können“, erklärt Hennig.

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