Vorstellung der Planung am 23. Januar

Bebauungsplan „Segelwiesen: Öffentlichkeit wird beteiligt

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Die Planung des Neubaugebiets wird in der kommenden Woche im Ratssaal vorgestellt.

Nienburg - Nachdem der Rat der Stadt Nienburg am 18. Dezember die Aufstellung des Bebauungsplanes „Segelwiesen“ beschlossen und parallel auch die erforderliche Flächennutzungsplanänderung Nr. 8 „Segelwiesen“ eingeleitet hat, startet am 21. Januar die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit. Das berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung.

In diesem Rahmen bietet der Fachbereich Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Nienburg eine Beteiligungsveranstaltung an und lädt alle Interessierten zur öffentlichen Vorstellung der Planungsüberlegungen am Mittwoch, 23. Januar, um 18.30 Uhr in den Ratssaal des Nienburger Rathauses ein. Den Anwesenden wird dabei Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Das künftige Baugebiet „Segelwiesen“ liegt an der südöstlich aus dem Stadtgebiet hinausführenden Hannoverschen Straße und wird in seinen Grundzügen vom Steinhuder Meerbach im Osten, dem Bärenfallgraben im Westen und der angrenzenden Bebauung entlang der Hannoverschen Straße im Süden umschlossen. Die genaue Abgrenzung ergibt sich aus Darstellungen und Festsetzungen der Planentwürfe.

Das allgemeine Ziel und Zweck der Planung sei die Ausweisung weiterer Wohnbauflächen in innenstadtnaher Lage – für die es eine Nachfrage gibt. Dabei wird eine qualitative Durchmischung des Plangebietes mit unterschiedlichen Wohnformen und heterogener Bebauungsstruktur angestrebt – ermöglicht werden sollen Einfamilien- und Reihenhäusern, aber auch (sozialer) Geschoßwohnungsbau.

Darüber hinaus hat der Stadtrat auch das Umlegungsverfahren „Segelwiesen“ angeordnet, denn kommunale Bauleitplanung habe in ihren Grundzügen als vorausschauende, den Bedürfnissen der Gesellschaft entsprechende städtebauliche Planung zu erfolgen. Vorhandene Eigentumsgrenzen bilden dabei keine zwingenden Bezugspunkte. Die beabsichtigte städtebauliche Gliederung ist in der Regel nicht nach der Eigentumsstruktur differenziert, da eine strikte Bindung der Planung an die vorhandene Eigentumsstruktur nicht realisierbar ist. Für die Umsetzung der Planung ist jedoch die Übereinstimmung der Eigentumsverhältnisse mit den planerisch festgesetzten Nutzungen unentbehrlich.

So müssten im Sinne der Planungsziele beispielsweise zu schmale und zu kleine Grundstücke oder die von einer Straßenfront durchschnittenen Grundstücksteile so geordnet werden, dass neue Grundstücke entstehen, die nach Lage und Zuschnitt für die im Bebauungsplan festgesetzte Nutzung zweckmäßig sind. Dazu hält das Baugesetzbuch Maßnahmen zur städtebaulichen Bodenordnung – unter anderem eine Umlegung – vor. Daher informiert die Umlegungsbehörde – das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) – im Rahmen der Beteiligungsveranstaltung der Stadtverwaltung Nienburg auch allgemein zum Ablauf eines Umlegungsverfahrens.

Bis einschließlich zum 1. Februar können bei der Stadt auch schriftliche Äußerungen zu den Planungen eingereicht werden. Die Unterlagen der Planung hängen im zweiten Obergeschoss des Rathauses aus und können dort werktags eingesehen werden.

Weiterhin sei es in dieser Zeit möglich, die Planunterlagen im Internet unter www.nienburg.de einzusehen und dort eine Stellungnahme abzugeben. Weiter Informationen hat Maximilian Örtl vom Fachbereich Statdetnwicklung unter Tel. 05021/87460 oder per Mail an m.oertl@nienburg.de.

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