Interessengemeinschaft stellt Antrag

Bekommt Eystrup einen Boule-Platz?

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Eystrup - Über den Antrag zur Errichtung eines Boule-Platzes im Zentrum Eystrups berieten in ihrer jüngsten Sitzung die Mitglieder des Kulturauschusses. Die Interessengemeinschaft „Boulen in Eystrup“ um Wilfried Graue hatte diesen eingebracht. „Es haben sich Leute zusammengefunden, die gerne spielen wollen“, erklärte Graue. In vielen Gemeinden gebe es bereits solche Plätze. „Wir würden uns wünschen, dass es auch hier in Eystrup an zentraler Stelle einen Boule-Platz gibt“, sagte Graue. Vorbild sei das Land Frankreich, wo sich die Spieler inmitten der Stadt treffen würden.

„Wir haben uns Gedanken gemacht und glauben, dass ein guter Ort hier am Rathaus ist“, schilderte Graue. Der Aufbau solle dann in Eigenregie laufen, „über eine Unterstützung bei der Finanzierung wären wir dankbar“. Pro Boule-Bahn – zwei sind geplant – ist eine Fläche von zehn Mal 2,50 Meter notwendig. Die Rasenfläche im Anschluss an die gepflasterte Fläche am Rathausplatz müsste zunächst abgetragen und mit einem Schottergemisch wieder aufgefüllt sowie mit Vierkant- oder Rundbohlen umgrenzt werden.

„Durch einen Boule-Platz würde der Platz am Rathaus aktiviert werden“, sagte Wilfried Graue. Zudem könnte das Projekt auch über die Initiative „Weserrad- und Wanderweg“ vermarktet werden, da es eine Attraktivitätssteigerung für das Ortsbild bedeute.

Die Mitglieder des Ausschusses waren ebenfalls angetan von der Idee eines Boule-Platzes. „Er würde zur Belebung des Ortskerns beitragen und der Sport ist familientauglich“, sagte Gerhard Grönke (SPD). Für unterstützenswert hielt auch Horst Müller-Kuntzer das Projekt, „da es direkt aus der Bevölkerung kommt“.

Der Ausschuss votierte dann auch dafür, dieses Thema im Rat der Gemeinde sowie in den Fraktionen zu beraten.

Über weitere Möglichkeiten zur Aufwertung der Gemeinde sprachen die Ausschussmitglieder im Rahmen des Tagesordnungspunkts Mitteilungen und Anfragen. Christian Schröter (CDU/FDP) regte an, die viel befahrenen Straßen im Ort optisch herzurichten. Bezug genommen werden könne unter anderem auf die Unternehmen Göbber und Leman Senf. Auch eine Bepflanzung sei eine gute Möglichkeit. „In Hoya gibt es so viele Blumen und in Eystrup nichts.“

Die Mitglieder stimmten dem zu und wollen sich in den kommenden Sitzungen weiter mit einer Ausarbeitung der Idee befassen. 

reg

Quelle: kreiszeitung.de

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