Breitensport bildet das Herzstück der Schweringer Sporttage / Friebe und Stöver teilen brüderlich

MTV bestätigt seinen guten Ruf

Ehler Stöver (3.v.r) und Heinrich Friebe (2.v.r) erreichten beide genau 246,6 Punkte. Damit teilen sie sich – zum ersten Mal in der Geschichte des Männerturnvereins – den Titel des Vereinsmeisters.

Hoya - SCHWERINGEN (tje) · Wettkämpfe in sechs verschiedenen Disziplinen, ein Volkslauf und die „Spiele ohne Grenzen” – die ganze Welt mag im Moment über Fußball reden, doch die Sporttage des Männerturnvereins (MTV) Schweringen zeigten am Wochenende, dass es im Sport noch um andere Dinge geht.

„Der Breitensport ist für den MTV von außerordentlicher Wichtigkeit”, erklärte Claus Lauenstein, einer der Kampfrichter und Sportabzeichenobmann des Vereins, der über 100 Sportler auf dem Sportplatz begrüßte. „Die Veranstaltung hat sich mittlerweile mit ihrem Programm etabliert. Auf Kreisebene ist das einmalig.“ Einen ausgezeichneten Ruf genießt zum Beispiel das Prellballturnier. Unter den zwölf gemeldeten Mannschaften befanden sich auch wieder zahlreiche Teams aus dem Südkreis.

Das Engagement, mit dem die Vereinsmitglieder und Übungsleiter in jedem Jahr ihre Aufgaben während der Sporttage übernehmen, würdigte besonders der Vereinsvorsitzende Joachim Plüschke: „Es ist nicht damit getan, ein Zelt und zwei Buden aufzubauen. Es läuft viel im Hintergrund ab.“

Das Herzstück der Sporttage bildeten die Breitensport-Vereinsmeisterschaften am Sonnabend, bei denen sich jeder seinen Vierkampf frei zusammenstellen konnte. Extrapunkte bekamen die Sportler für besondere Vielseitigkeit – beispielsweise bei einer Meldung für den Sprint und den Barrenwettkampf. Auch das Alter der Sportler wurde berücksichtigt. 87 Mitglieder waren in der Endabrechnung dabei. Bei den Frauen gewann die Leichtathletin und Vorjahressiegerin Finja Plüschke.

Bei den Männern kam es zu einer Überraschung: Trotz Auswertung im Dezimalbereich wiesen die Wettkampfkarten von Heinrich Friebe und Ehler Stöver die exakt gleiche Punktzahl auf. „Das hat es noch nie gegeben“, sagte Plüschke. Damit hat der MTV zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte zwei Meister.

Im Anschluss sorgten die „Spiele ohne Grenzen”, organisiert von Petra Müller und Petra Oltrogge, für eine Menge Spaß unter Erwachsenen und Kindern. Die Anregungen für die neun bis zehn Spiele in jedem Jahr, bei denen es selten auf Kraft, dafür jedoch auf Geschicklichkeit ankommt, holen sich die zwei Frauen von anderen Sportfesten, oder sie denken sich kurzerhand eigene Spiele aus. „Es kommen in jedem Jahr mehr Mannschaften, manche nur für diese Aktion”, sagte Müller. Am Abend war die Laune im Festzelt dementsprechend gut.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst, danach starteten die Volksläufe (Bericht folgt). Beim Firmen-Fußballturnier siegte das Unternehmen „Stöver“. Anschließend ruhte der Sportbetrieb, denn die Übertragung der WM-Begegnung Deutschland gegen England wollte sich dann doch niemand entgehen lassen.

Quelle: kreiszeitung.de

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