Blitzer: Polizei zieht 1.250 Euro durch Geschwindigkeitsüberschreitungen ein

Polizei zieht Fahrer auf der B6 raus

Nienburg - Auf der B6 in Höhe Linsburg zogen die Polizisten gestern einige Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr. Viele von ihnen fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit. Spitzenreiter mit "32 zu viel": Ein Lkw, der lediglich 60 Stundenkilometer fahren durfte.

Zwischen 8 und 14 Uhr überprüften am Dienstag fünf Beamten die Geschwindigkeit von zirka 80 Fahrzeugen, von denen die Hälfte dem LKW-Bereich zugeordnet werden konnte. "Bedauerlichweise", so heißt es in der Pressemitteilung der Polizei, "musste die Polizei zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße feststellen. Diesbezüglich wurden acht Lkw mit ausländischem Kennzeichen gestoppt, um den Fahrzeugführern ihr verkehrswidriges Verhalten vorhalten zu können." Trauriger Spitzenreiter war ein Lkw-Führer aus Lettland, der statt der für ihn erlaubten 60 Stundenkilometer beachtliche 92 fuhr.

Bei den anschließend durchgeführten Fahrzeugkontrollen wurde drei Fahrzeugführern die Weiterfahrt wegen technischer Mängel am Fahrzeug untersagt. Während zwei der drei LKW nach Reparatur die Weiterfahrt fortführen konnten, fiel auch hier der mit Torf vollbeladene 40-Tonner des Letten negativ auf: Das Fahrzeug wurde durch einen DEKRA-Sachverständigen als verkehrsunsicher eingestuft und stillgelegt. Reifen, Bremsen, Achse und Fahrgestell waren derart marode oder defekt, dass eine Beseitigung der erheblichen Mängel vorerst nicht möglich schien. Zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer durfte dieses Fahrzeug nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen.

Um anstehende Ordnungswidrigkeitenverfahren durchsetzen zu können, wurden bei den Fahrzeugführern Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 1.250 Euro erhoben.

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