Fest des zweiten Viertels ein Erfolg / 2021 werden Vereine 400 Jahre alt

Bürger feiern auf der Immenwiese

Die „Quetschkommoden“ treten auf dem Immenwiesenfest in Hoya auf. Foto: REGINE SULING

Hoya - Von Regine Suling. Genauso muss Gemeinschaft funktionieren: Die Kinder tobten auf dem Spielplatz, die Eltern und Großeltern genossen Kaffee und selbst gebackene Torten, die Musik tönte aus dem Zelt – am Nachmittag die der „Quetschkommoden“, am Abend die, die DJ Andre Haller auflegte. Schon beim Start am frühen Nachmittag zeichnete sich am Samstag ab, dass das Immenwiesenfest zu einem großen Erfolg für das Zusammenleben im zweiten Viertel der Stadt Hoya werden würde.

„Eigentlich feiern wir alle vier Jahre“, erzählte Arne Henrik Meyer, der Vorsitzende des Bürgervereins zweites Viertel. Danach hätte das Immenwiesenfest bereits im vergangenen Jahr stattfinden müssen. „Als wir aber auf dem Spielplan der Fußballweltmeisterschaft gesehen haben, dass dann Deutschland gegen Schweden spielt, haben wir das schnell sein lassen.“ Darum feierte das zweite Viertel erst jetzt.

Auf dem Spielplatz an der Immenwiese bauten die Aktiven ein Zelt auf. Ein idealer Standort, meinte Meyer. „So sind wir mittendrin und haben trotzdem keinen Durchgangsverkehr.“ Der Vorsitzende freute sich: „Die Nachbarschaft unterstützt das Fest immer.“ Das sei eine Grundvoraussetzung, damit solch ein Ereignis stattfinden könne. Wer angesprochen werde, packe mit an. „Etwas Besseres kann einem nicht passieren“, sagte Meyer. Über den Tag verteilt rechnete er mit rund 300 Gästen.

Los ging es mit Kaffee und Torten, die von den Frauen aus dem zweiten Viertel gebacken worden waren. Verkauft wurden sie zugunsten des Vereins. Mit dem Erlös werde das Immenwiesenfest mitfinanziert, sagte Meyer, der jeden Besucher freundlich begrüßte. Da es dort aufgrund des sonnigen Wetters immer wärmer wurde, nahmen die Aktiven des Vereins kurzerhand die Seitenwände des Zeltes heraus, um für eine frische Brise zu sorgen.

Neben der Organisation des Festes nimmt der Bürgerverein zweites Viertel stets am Bürgerschießen teil, engagiert sich in der Nachbarschaftshilfe und stellt den Maibaum auf dem Centralplatz auf.

Und wenn Gäste aus dem dritten Viertel beim Fest des zweiten Viertels dabei sind, sei das auch kein Problem, sagt Meyer. Zwischen den einzelnen Bürgervereinen der vier Stadtviertel bestehe schließlich ein gutes Verhältnis und eine entspannte Atmosphäre.

Großes haben die Vereine übrigens in zwei Jahren vor: Denn dann wird das Bürgerschießen in Hoya 400 Jahre alt – und damit auch die Bürgervereine. Diese gründeten sich bereits 1621, kurz nach Ende des 30-jährigen Kriegs. Was damals eine Bürgerwehr war, die die Einwohner schützen sollte, sind heute aktive Vereine, die sich für die Gemeinschaft in der Grafenstadt einsetzen.

Quelle: kreiszeitung.de

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