„Bürgerforum“diskutierte Regelwerk der Samtgemeinderatswahl

Claus: „Gruppe läuft ganz gut an“

15 Hoyaer erschienen am Mittwochabend zum zweiten Treffen des „Bürgerforums“.

Hoya - HOYA (kap) · Einen „Einzug mit zwei Leuten in den Samtgemeinderat“ wertete Martin Claus, Initiator einer neuen politischen Gruppierung, die noch unter dem Namen „Bürgerforum“ läuft, als erreichbaren Erfolg. 15 Personen kamen am Mittwochabend zum zweiten Treffen in den Lindenhof.

Die Beisitzer gaben in einer Vorstellungsrunde die Gründe an, warum sie zum Treffen erschienen waren. Einer wollte „der SPD und der CDU etwas entgegensetzen“, eine andere Besucherin nur mal „reinschnuppern“. Als Grundforderung kristallisierte sich jedoch bei allen der Wunsch heraus, dass in Hoya „mehr passieren“ soll.

Die Gruppe „läuft ganz gut an“, erklärte Claus, der die Anwesenden über die Regeln der Samtgemeinderatswahl aufklärte, die voraussichtlich am 7. November 2010 bevorsteht. 60 Tage vor dem Wahltermin müssten die Wahlvorschläge vorliegen, erklärte er. Eine Aufgabe, die „zu bewältigen“ sei. Auch das Sammeln von 190 Unterschriften pro vorgeschlagenem Ratsmitglied sei „nicht die Riesenhürde“.

Man müsse keine Partei gründen, sondern könne auch aus „einem bunten Haufen“ heraus einen Wahlvorschlag bringen. „Ich denke, es ist sehr wichtig, das umzusetzen, da viele Entscheidungen auf Samtgemeindeebene abgestimmt werden“, sagte der Initiator.

Es habe auch schon Anrufe etablierter Parteien gegeben, die sich vorstellen könnten, mit der neuen Gruppe zusammenzuarbeiten, berichtete Claus. Hauptziel sei die Stellung eines Samtgemeindebürgermeister-Kandidaten, wobei schon jemand im Gespräch sei. Zu dieser Person wollte Martin Claus jedoch keine konkreten Angaben machen.

Uneins waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung noch darüber, ob man es erst auf Gemeinde- oder erst auf Samtgemeindeebene probieren solle, und, ob Gemeinden wie Bücken und Hassel, in denen es „funktionierende Wählergemeinschaften“ gebe, eine neue Liste akzeptieren oder gar unterstützen würden.

Mit Blick auf den schwindenden beziehungsweise fehlenden Einzelhandel in den einzelnen Gemeindeteilen sagte Ulrich Scholz, der als Vertreter der Hoyaer Fördergemeinschaft vor Ort war: „In Hoya muss es erstmal wieder stimmen, dann erholen sich auch die anderen Gebiete.“ Die Stadt habe „zwei gute Leute in der Wirtschaftsförderung“ gehabt, fand er, der auch erklärte, dass die Fördergemeinschaft keine Wirtschaftsförderung betreiben könne.

Einig waren sich die Anwesenden, dass das „Bürgerforum“ vor allem erstmal ein gutes Konzept und fähige Leute („Zugpferde“) bräuchte, um Erfolg zu haben.

Quelle: kreiszeitung.de

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