Rätsel um altes Foto aus vorheriger Ausgabe ist gelöst

Deutliches Votum: Es ist die Estorfer Kirche

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So sieht die Estorfer Kirche heute aus, nur ist der Turm derzeit noch eingerüstet.

ESTORF. Die Antworten waren recht eindeutig. unabhängig voneinander berichteten Anrufer wie auch Verfasser von E-Mails, es müsse sich um die Estorfer Kirche handeln. Danach hatte die Redaktion in der vergangenen Ausgabe des BlickPunktes zum Sonntag an dieser Stelle gefragt.

Mit dieser Aufnahme hatte der BlickPunkt nach der Kirche gefragt.

Vorausgegangen war der Fund des alten Fotos eines Lesers, der nun auf der Suche nach der Kirche war. Dem Aufruf am vergangenen Wochenende folgten erste Reaktionen noch am Tag der Veröffentlichung. Dabei waren sich fast alle einig: Es muss Estorf sein. „Könnte die Hagenburger Kirche sein“, schrieb eine Leserin. Dem gegenüber standen jedoch die anderen Aussagen, unter ihnen auch die der aktuellen Küsterin und ihrer Vorgängerin. 19 Jahre lang war Waltrauf Strangalies Küsterin: „Die Kirche hat heute ein anderes Erscheinungsbild, vor allem der Eingang hat sich geändert“, sagt sie. Dem pflichtet – in einem separaten Telefonat – ihre Nachfolgerin Hilde Runge bei. Eine ehemalige Estorfer Konfirmandin, Einwohner der Gemeinde, geschichtlich Interessierte – sie haben sich gemeldet und bestätigt, dass es sich um das 1696 gebaute Gotteshaus handeln muss. Die Barockkirche „ist wegen ihrer komplett erhaltenen, derb-naiven Ausmalung weithin einmalig. Ein besonderes Schmuckstück ist außerdem der barocke Kanzelaltar. Zur Ausstattung der Kirche gehört zudem eine Orgel aus dem Jahr 1840, die bis heute im Original erhalten ist“, heißt es in einer Beschreibung.

Weiter verändern wird sich das Gebäude äußerlich zudem. Der Kirchturm ist derzeit eingerüstet und wird es wohl auch noch über einige Monate. Damit solle, erklärt Kirchenvorsteherin Waltraud Hoffmeier, das Wirken unterschiedlicher Witterungen und Temperaturen auf das neue Material getestet werden. Und sie beruhigt jene, die keine Antwort auf das Rätsel wussten. Auch in den Reihen des Kirchenvorstandes war nicht klar, dass es die Estorfer Kirche war.

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Auch in kommenden Ausgaben sollen im BlickPunkt zum Sonntag wieder historische Stadtbilder zu sehen sein, verbunden natürlich mit der aktuellen Ansicht. Eine Aktion, die selbstverständlich für alle BlickPunkt-Leser geöffnet ist. Sie haben auch eines dieser schönen historischen Fotos? Und wissen möglicherweise eine nette Begebenheit zu dem jeweiligen Motiv zu berichten? Dann am besten mit der BlickPunkt-Redaktion unter Tel. 05021/960831 in Verbindung setzen oder gleich vorbeischauen beim BlickPunkt an der Langen Straße 3. Es wäre doch zu schade, wenn die vielen Eindrücke der Zeitzeugen aus der jüngeren Nienburger Vergangenheit verloren gingen.

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