Thema im Stadtentwicklungsausschuss

Diskussion über geplantes Gartencenter in Nienburg

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Die ursprünglichen Pläne sahen noch eine Verkaufsfläche von 5000 Quadratmetern vor. Jetzt sind noch 3000 geplant.

Nienburg - von Leif Rullhusen. Die geplante Ansiedlung eines Gartencenters in Nienburg zwischen der Feuerwehr und den Berufsbildenden Schulen bewegt die Gemüter in der Kreisstadt.

Auch im Stadtentwicklungsausschuss am Donnerstagabend wurden die Pläne des holländischen Investors diskutiert, ohne dass sie auf der Tagesordnung standen.

„Wenn wir den Auftrag zur Innenstadtentwicklung haben, müssen wir uns damit auch auseinandersetzen“, entgegnete Bürgermeister Henning Onkes auf die Frage des CDU-Ratsherren Wilhelm Schlemermeyers, warum die Stadt dem Investor nicht ein Grundstück in dem neuen Gewerbegebiet entlang des Südrings anbiete.

Zudem habe der Investor speziell dieses Grundstück nachgefragt, ergänzte Onkes. Es würde auch nicht „der große Holländer“ kommen. „Diese Dimension haben wir nicht. Hier handelt es sich um Mittelstand“, erklärte der Verwaltungschef.

CDU-Fraktionschef Hans-Peter Rübenack ärgerte sich darüber, dass Kritikern an dem Standort vorgeworfen werde, generell in die Wirtschaft eingreifen zu wollen. „Am Schäferhof hätte der Investor sofort anfangen können, zu bauen“, argumentierte Rübenack.

Während die Politik allgemein das zusätzliche Verkehrsaufkommen am Berliner Ring als problematisch ansieht, wollen insbesondere die Grünen und die Naturschutzverbände die bislang unberührte Fläche weiter der Natur überlassen. Um die Wettbewerbssituation mit dem bestehenden Gartenbau-Einzelhandel zu entschärfen, hatte der holländische Investor seine geplante Verkaufsfläche bereits von 5000 auf 3000 Quadratmeter reduziert.

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