Bücken feiert Markt / Kirche fast zu klein für alle Konzertbesucher

So ist das auf dem Dorf: Der Nikolaus kommt mit dem Trecker

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Der Nikolaus ließ sich auf einem alten Deutz zum Markt bringen. 

Bücken - Von Jana Wohlers. Wenn sich der Bücker Marktplatz in ein leuchtendes Hüttendorf verwandelt, aus der historischen Stiftskirche weihnachtliche Stücke erklingen und der sich der Nikolaus trotz Weihnachtsurlaub noch einmal auf den Weg zu den Kindern macht, dann steht im Flecken der traditionelle Nikolausmarkt auf dem Programm. Am Sonntag war es wieder so weit: Bei bestem Wetter, winterlichen Temperaturen und einem vielfältigen Angebot stimmten sich hunderte Besucher auf die Weihnachtszeit ein.

Lange ist es nicht mehr hin, dann kommt der wohl beliebteste Mann im roten Mantel wieder durch den Kamin gerutscht und legt still und leise die Geschenke unter die geschmückten Tannenbäume. In Bücken erregte allerdings der Kollege des Weihnachtsmanns die Aufmerksamkeit von Klein und Groß. Der Namenspate des Nikolausmarkts reiste stilsicher auf dem Trecker zum Marktplatz gegenüber der Stiftskirche. Mit im Gepäck: jede Menge süße Leckereien für die jüngsten Besucher, von denen viele extra ein Gedicht für den Lieblingsgast aufsagten.

Schon zu Beginn hatten über 70 Kinder der Kapitän-Koldewey-Grundschule die Veranstaltung festlich eingeläutet. Nach den zwei geplanten Liedern kamen die Jungen und Mädchen um ein drittes, mit „Zugabe!“-Rufen gefordertes weiteres Stück nicht herum.

Kaum Platz beim Bläserkonzert in der Kirche

In der Stiftskirche wartete bereits der nächste musikalische Leckerbissen: Die Bläserklassen des Johann-Beckmann-Gymnasiums aus Hoya sowie die Bücker Flötengruppen unter Leitung von Silke Meyer und der Posaunenchor unter Leitung von Jörg Schäfer stimmten die Zuhörer mit weihnachtlichen Klängen auf die schönste Zeit des Jahres ein. Trotz der nicht unbeachtlichen Größe der Kirche war der Platz knapp: Generationsübergreifend ließen sich die Besucher – sitzend oder eben stehend – von den Musikern mit auf eine besinnliche Reise nehmen.

Im evangelischen Gemeindehaus präsentierten mehrere Aussteller Handwerkskunst. 

Das Marktgeschehen in und um das festlich beleuchtete Hüttendorf, das zahlreiche engagierte Bürger und Aussteller gemeinsam aufgebaut und geschmückt hatten, wurde mit bestem Wetter bedacht. Die Besucher schlenderten in gleißendem Sonnenschein durch die Marktstände mit ihren vielfältigen Angeboten und kehrten in der Dämmerung ins Lichtermeer zurück, um noch einen Glühwein zu trinken.

Im Gemeindehaus bot der DRK-Ortsverein in wohliger Atmosphäre Kaffee und Kuchen an, und verschiedene Aussteller präsentierten ihre Handwerkskunst.

Nikolausmarkt in Bücken

 © Jana Wohlers
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Für die jüngsten Besucher hielt das breite Angebot nicht nur den Besuch des Nikolauses parat: Wer mochte, der konnte auf einem Kinderkarussell seine Runden drehen oder bei einer Tombola der Jugendfeuerwehr sein Glück versuchen.

Beliebtes Ponyreiten

Meterlange Schlangen gab es vor dem Ponyreiten des Reitvereins Mittelweser – so beliebt waren die schaukelnden Runden auf den flauschigen Vierbeinern.

Einmal mehr bewiesen die Organisatoren ihr Geschick, für jeden Besucher das passende Angebot bereitzuhalten und trotzdem keine kommerzielle Atmosphäre aufkommen zu lassen. „Für uns steht der weihnachtliche Gedanke im Vordergrund, das Miteinander wird groß geschrieben“, erklärte Bürgermeister Wilhelm Schröder. „Wir wollen die Leute zusammenbringen und in ein paar stimmungsvollen Stunden einfach die besinnliche Atmosphäre genießen.“ Wer zwischen all den ausgelassenen, selig lächelnden Besuchern umherschaute, der trug ein Stück weihnachtlicher Vorfreude mit nach Hause.

Quelle: kreiszeitung.de

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