Edith Ellerbusch ist die neue Leiterin der Gemeindebücherei in Schweringen

„Ich habe gerne mit Büchern und Menschen zu tun“

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Schweringens Bürgermeister Bernd Meyer und die neue Bücherei-Leiterin Edith Ellerbusch.

Schweringen - Von Charlotte Reinhard. Neue Leiterin, neue Öffnungszeiten: In der Schweringer Bücherei ändert sich derzeit einiges. Anfang März hat Edith Ellerbusch die Nachfolge von Rita Müller angetreten, die die Gemeindebücherei fünf Jahre geleitet hatte. Und nach den Osterferien hat die Bücherei nicht mehr dienstags, sondern mittwochs geöffnet.

Für die Schweringer ist Ellerbusch keine Unbekannte. Ellerbusch arbeitete sechs Jahre mit der ehemaligen Bücherei-Leiterin Rita Müller zusammen, vertrat sie und unterstützte diese dabei, neue Bücher auszusuchen, zu katalogisieren, zu sortieren und zu binden. Ellerbusch kennt die Arbeitsabläufe also. Sie weiß, was alles auf sie zukommt und kennt sich aus.

„Wir haben hier etwa 1800 Bücher, 500 davon sind Kinder- und Jugendbücher“, weiß die 63-jährige Schweringerin. „Belletristik, Krimis, historische Romane – es ist für jeden etwas dabei. Wir haben hier einen tollen Schatz an Büchern.“

Sie ist selbst eine richtige Leseratte. „Ich habe Spaß an Büchern und eigentlich schon immer gern gelesen. Ich bin regelrecht süchtig nach Büchern“, erzählt die Rentnerin, die ehrenamtlich in der Bücherei arbeitet. Am liebsten nimmt sie sich Biografien und historische Romane vor, „aber eigentlich mag ich alle Genres und lese auch mal einen guten Krimi“, sagt Ellerbusch.

Kein Wunder also, dass die Arbeit in der Bücherei ihr großen Spaß macht. „Nachdem Rita Müller ihren Posten aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hat, habe ich ihn übernommen, weil ich gerne mit Menschen und Büchern zu tun habe“, antwortet Ellerbusch auf die Frage, warum sie die neue Bücherei-Leiterin werden wollte.

Zu ihren Aufgaben gehört nun auch das Kaufen neuer Bücher. „Pro Jahr kaufen wir zwischen 70 und 80 neue Bücher von dem Budget, das uns die Gemeinde zur Verfügung stellt“, erklärt Ellerbusch.

Wenn sie ein neues Buch sucht, das das Sortiment der Bücherei ergänzen soll, durchsucht Ellerbusch das Internet, fragt Freunde nach Empfehlungen und wirft ab und zu einen Blick in die Bestseller-Listen. „Natürlich kommt es auch mal vor, dass man einen Flop besorgt, den niemand ausleiht. Dafür sind viele andere Bücher ständig unterwegs und immer ausgeliehen“, berichtet die Schweringerin.

Auch wenn manche Bücher nicht beliebt sind, über zu wenige Besucher kann Ellerbusch nicht klagen: „Im vergangenen Jahr kamen etwa 400 Leser in die Bücherei, pro Öffnungstag sind es zwischen acht und 14.“ Vor allem Frauen ab 35 Jahren und Mütter mit Kindern kämen regelmäßig, um sich Lesestoff auszuleihen. „Nur die Jugendlichen fehlen uns ein wenig“, bedauert sie.

Sie wünscht sich für die Zukunft viele Leser. „Ich hoffe, dass möglichst viele Leute in die Bücherei kommen, um zu sehen, was für Schätze wir hier in den Schränken haben. Die Bücherei soll weiter mit Leben gefüllt werden.“

Mit der neuen Leiterin ändern sich auch die Öffnungszeiten der Bücherei: Nach den Osterferien hat diese nicht mehr dienstags von 16.30 bis 18 Uhr geöffnet, sondern mittwochs von 16.30 bis 18 Uhr.

Quelle: kreiszeitung.de

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