Hoyaer trafen sich zu Infoveranstaltung und Diskussion / Lösungen für verschiedene Problembereiche

„Ein maßgeschneideter Park“

Landschaftsarchitektin Vera Leo-Straßer (r.) zeigte den Hoyaern die Problembereiche ihres Bürgerparks und welche Maßnahmen zu dessen Aufwertung beitragen würden.

Hoya - HOYA (lil) · Darüber, dass es in ihrem Bürgerpark einiges zu tun gibt, sind sich die Hoyaer einig. Um über Maßnahmen zu dessen Erneuerung und Aufwertung zu diskutieren, trafen sich knapp 30 Bürger der Stadt am Donnerstagabend zu einer ersten Informationsveranstaltung im Kulturzentrum Martinskirche.

Für ihre „rigorose Kritik“ entschuldigte sich Landschaftsarchitektin Vera Leo-Straßer von der NWP Planungsgesellschaft aus Oldenburg vorab. „Ich habe als Außenstehende den Vorteil einen unverstellten Blicks“, erklärte sie. Um den Hoyaern die Problembereiche ihres Parks vor Augen zu führen, hatte Rolf Walnsch, Leiter des Amts für Gemeindeentwicklung der Grafschaft Hoya, die Expertin eingeladen.

Durch eine erste Bestandsaufnahme im Oktober 2008 sowie einer erneuten im Frühjahr dieses Jahres hatte Leo-Straßer diverse Schwachstellen ausgemacht: die Eingänge seien wenig einladend, der Baumbestand sei sehr dicht, es fehlten großzügige Rasenflächen für Veranstaltungen, und die Denkmäler kämen unzureichend zur Geltung, lauteten einige der Punkte. Auch die Wegeoberflächen bedurften Verbesserungen, und der alte Weserarm müsse besser als solcher zu erkennen sein. Im Hinblick auf die Vielzahl der zu eng stehender Bäume sprach die Landschaftsarchitektin gar von einem „waldartigen Erscheinungsbild“. Sie betonte, dass ein Park kein Natur-Element, sondern ein gestaltetes sei.

Als weiterer „Dorn im Auge“ bei Leo-Straßer sowie den Bürgern erwies sich der Spielplatz mit seinen bunten Spielgeräten. Optisch passe dieser nicht zum Bürgerpark, der Mitte des 19. Jahrhunderts von Gräfin Sophie von Bremer (geborene Staffhorst) nach dem Muster des Georgiengartens in Hannover angelegt worden war.

Anhand von Fotos attraktiv gestalteter Parks zeigte Leo-Straßer, wie der der Grafenstadt künftig aussehen könnte. An Ideen mangelte es den Frauen und Männern nicht. Nun geht es darum, ein konkretes Konzept zu entwickeln. Walnsch: „Unser Ziel ist, noch dieses Jahr mit der Rodung zu beginnen.“

Quelle: kreiszeitung.de

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