Jahreskarten von Preissteigerung ausgenommen

Der Eintritt ins Hoyaer Freibad wird teurer

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Der Spaß im Freibad Hoya bleibt der gleiche – kostet für Tageskartenkäufer ab dieser Saison aber etwas mehr.

Hoya - Von Michael Wendt. Die Eintrittspreise für das Freibad in Hoya sollen in der Saison 2017 erstmals seit 2013 wieder steigen. Der Sozialausschuss des Samtgemeinderats stimmte am Donnerstagabend geschlossen für einen Vorschlag der Verwaltung.

Die Preiserhöhung betrifft allerdings nur die Tageskarten, die zwischen 10 und 15 Prozent teurer werden, wenn der Rat der Ausschuss-Empfehlung folgt.

Die Samtgemeinde erhofft sich durch die Preisanhebung Mehreinnahmen von rund 4 250 Euro und Gesamteinnahmen von dann rund 57. 000 Euro im Jahr, heißt es in der Beschlussvorlage – mit der Ergänzung „wenn man davon ausgeht, dass circa so viele Karten wie 2016 verkauft werden“.

Vergangenes Jahr zählte das Freibad rund 42.000 Besucher. Britta Grohs, Leiterin des Fachdiensts Bildung, Familie, Kultur und Tourismus, sprach im Ausschuss von einer „guten Saison“. Am Spitzenbesuchstag (Mittwoch, 20. Juli) kamen 1 .780 Gäste. In Worten: tausendsiebenhundertachtzig.

2015 zählte das Freibad rund 30 .000 Besucher.

Mit der Gästezahl stieg 2016 allerdings auch das Defizit. 195.000 Euro musste die Samtgemeinde zu den Betriebskosten zuschießen, 2015 waren es rund 20.000 Euro weniger. „Wir haben bei gutem Besuch höhere Personalkosten“, erklärte Britta Grohs bei der Sitzung im Hoyaer Ratssaal. 2013 sei die Verwaltung vom damaligen Rat gebeten worden, regelmäßig die Eintrittspreise für das Freibad auf den Prüfstand zu stellen. Das tat sie nun, und die Ausschussmitglieder hatten keine Einwände gegen die Erhöhung, die alle als „moderat“ ansahen.

Hans Kaufmann (Grüne, Mitglied ohne Stimmrecht) kritisierte lediglich eine neu eingeführte Gebühr für Sozialhilfeempfänger bis 15 Jahre. Sie zahlen künftig erstmals Geld für eine Jahreskarte: 7 Euro. Das sei für eine Familie mit vier Kindern schon ganz schön viel, sagte Kaufmann. „Wir wollen dem Eintritt ins Bad eine Wertigkeit geben“, begründete Britta Grohs die Einführung dieser Gebühr. Und sowohl die SPD-Fraktion als auch die Gruppe aus CDU, FDP und Unabhängigen Wählern waren sich einig: 7 Euro sind für jeden zu finanzieren.

Künftig kosten Tageskarten für Familien 5,50 statt 5 Euro, für Erwachsene 3 statt 2,60 Euro und für Kinder 1,50 statt 1,30 Euro.

Jahreskarten kosten weiterhin 100 Euro für Familien, 60 Euro für Erwachsene und 28 Euro für Jugendliche. Diese Hoyaer Preise sind bereits die teuersten in der Region. Im Freibad Bruchhausen-Vilsen etwa zahlen Familien 80 Euro, Erwachsene 55 Euro und Jugendliche ebenfalls 28 Euro im Jahr.

Quelle: kreiszeitung.de

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