Ein Fachmann aus dem Allgäu

Rainer Hesse übernimmt bei der Wirtschaftsförderung

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Gemeinsam mit Übergangs-Geschäftsführer Ehler Stumpenhausen (l.) stellt Landrat Detlev Kohlmeier (M.) den neuen Geschäftsführer Rainer Hesse vor.

Nienburg - Zehn Jahre lang war Uta Kupsch das Gesicht der WIN (Wirtschaftsförderung des Landkreises). Ende vergangenen Jahres war damit Schluss. Ihr Nachfolger stand zunächst nicht fest – Ehler Stumpenhausen übernahm provisorisch die Aufgaben des Geschäftsführers. Bis bei der Gesellschafterversammlung der neue Geschäftsführer gewählt wurde: Rainer Hesse.

Im Gespräch stellte Hesse gleich klar, dass er lange bleiben will: „Ich habe meinen Lebensmittelpunkt nach Nienburg verlegt.“ Bereits vor seinem ersten offiziellen Arbeitstag meldete sich der 48-Jährige im Stadtkontor um. Ein großer Schritt für ihn, denn zuvor war er im knapp 700 Kilometer entfernten Kaufbeuren (Allgäu) sesshaft.

Am vergangenen Wochenende stand also der Umzug an. Hesse freute sich darauf: „Die Stelle in Nienburg hat einfach gepasst. Ich wollte wieder in Richtung Norden, und außerdem wohne ich dichter an meiner Heimatstadt Höxter.“

Auch wenn es Hesses erste Stelle als Wirtschaftsförderer ist, hat er in 20 Berufsjahren viel Erfahrung gesammelt. Während eines Raumplanung-Studiums an der Universität Dortmund war er dort in Stadtforschung und -planung tätig. Danach ging er für zwei Jahre nach Cottbus ins Citymanagement und war anschließend vier Jahre lang für das Stadtmarketing in Northeim verantwortlich. Seit 2005 arbeitete er als Geschäftsführer beim Tourismus- und Stadtmarketing in Kaufbeuren.

„Belastbares Netzwerk erschaffen“

In Nienburg möchte er ein „belastbares Netzwerk schaffen“. Bei der WIN findet er dafür bereits ein gut bestelltes Feld vor. „Hier herrscht eine angenehme Atmosphäre“, freut sich der Neu-Nienburger über das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Inhaltlich hat er – aufgrund der kurzen Zeitspanne – noch keine großen Pläne. „Erstmal muss ich alle Akteure kennenlernen“, sagt er. Er schätzt es sehr, dass die Wirtschaftsförderung so regionsnah arbeitet.

Landrat Detlev Kohlmeier erklärt, wie die Entscheidung für Hesse zustande kam: „Er hat in seinen vorigen Jobs sehr viel Erfahrungen gesammelt, was das Zusammenführen von verschiedenen Bereichen angeht. Das war ein großer Pluspunkt.“ Kommunkation und netzwerken, darauf kommt es bei der WIN an – und genau da will Hesse auch ansetzen.

max

Quelle: kreiszeitung.de

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