Bedingungen vor Ort bewerten

Fahrradverkehr: Wo steht Nienburg?

Eines der „Sorgenstraßen“ des ADFC ist die Verdener Landstraße mit dem Zweirichtungsradweg. „Mehr als abenteuerlich ist das Radfahren in Höhe der Tankstelle“, schreibt der Verband.
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Eines der „Sorgenstraßen“ des ADFC ist die Verdener Landstraße mit dem Zweirichtungsradweg. „Mehr als abenteuerlich ist das Radfahren in Höhe der Tankstelle“, schreibt der Verband.

Nienburg -  Seit Anfang September ruft der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Radfahrer auf, die Fahrradfreundlichkeit von Kommunen zu beurteilen. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und Digitalisierung wird erneut in einer bundesweiten Umfrage das Fahrradklima in den Kommunen untersucht.

Mit der Analyse soll den Verwaltungen und der Politik Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung vor Ort aufgezeigt. Die Daten werden regelmäßig alle zwei Jahre erhoben. Besonders neue technische Entwicklungen stellen veränderte Anforderungen an die innerörtlichen Verkehrswege der Städte und Gemeinden.

Mit den Pedelecs haben sich die Durchschnittsgeschwindigkeiten im Fahrradverkehr deutlichen verändert. Haben die Verantwortlichen darauf reagiert oder werden die Weiterentwicklungen, der technische Fortschritt nicht beachtet? Macht Radfahren Spaß oder bedeutet es Stress? Wie verhält es sich mit der Qualität der Verkehrswege, wie mit Abstellanlagen und der Sicherheit? Mit 27 Fragen soll untersucht werden, wie gut unsere Kommunen beim Fahrradverkehr aus Sicht der Verkehrsteilnehmer aufgestellt sind. „Nehmen Sie sich Zeit und unterstützen Sie uns bei unseren Bestrebungen zur Verbesserung des Fahrradverkehrs“, bitte Berthold Vahlsing vom örtlichen ADFC. Interessierte können sich bis zum 30. November an der Untersuchung beteiligen. Der ADFC empfiehlt dafür die Online-Einwahl unter der Adresse www.fahrradklima-test.de. Der Verband stellt die Unterlagen aber auch in Papierform zur Verfügung (Anforderung unter Tel. 05021/8954757).

Der ADFC-Fahrradklimatest wird bereits zum siebten Mal durchgeführt. Nienburg hat seit 2012 regelmäßig an der Aktion teilgenommen. Voraussetzung ist, dass sich ausreichend Teilnehmer in Abhängigkeit zur Einwohnerzahl finden. Für die Kreisstadt werden wenigstens fünfzig abgegebene Meldungen benötigt. Auch Radfahrer der umliegenden Gemeinden können Nienburg bewerten.

Die Auswertung der Befragung wird im Frühjahr 2019 vorgestellt. „Wir werden die Ergebnisse für unsere Region zusammenfassen und den politischen Entscheidungsträgern sowie der Verwaltung verbunden mit Handlungsanregungen vorgelegen“, schreibt der ADFC-Sprecher. Anliegen zu Fahrradangelegenheiten im Kreisgebiet können dem ADFC auch per Mail an info@adfc-nienburg.de direkt übermittelt werden.

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