Feierliche und interaktive Wiederereröffnung des Museums

Wie es in Nienburg vor 50000 Jahren begann

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Heiko Lauterbach vom Museumsverein erläuterte den interessierten Besuchern einen nostalgischen Plan der Stadt Nienburg aus dem Jahr 1634.

Nienburg - Viel Liebe, aber auch Geld stecken in dem Umbau des Nienburger Museums. Und dies wurde das ganze Wochenende würdig mit vielen Mitmach-Aktionen gefeiert. Auf die offizielle Eröffnung am Freitagabend folgte am Sonnabend und Sonntag ein archäologisches Spektakel.

Bei der offiziellen Feierstunde am Freitagabend würdigten bereits Landrat Detlev Kohlmeier und Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes die teilweise Neugestaltung der Räumlichkeiten. Heinrich Sieling als Vereinsvorsitzender „Museum Nienburg“ bedankte sich in seiner Laudatio besonders bei den Sponsoren die zur Modernisierung beigetragen hatten.

Die zahlreichen Besucher, die aus nah und fern gekommen waren, nutzten die Gelegenheit sich einen Eindruck über die Dauerausstellungen zu verschaffen, wie beispielsweise im Freesenhof. Dort können die Besucher die Geschichte der Menschen in Stadt und Landkreis Nienburg verfolgen. Die Ausstellung beginnt mit den ersten menschlichen Spuren vor knapp 50000 Jahren und reicht bis in die Gegenwart.

Im Quaet Faslem Haus widmet sich die Dauerausstellung dem 19. Jahrhundert, der Zeit des Klassizismus und des Biedermeiers.

Großen Zuspruch fanden auch die verschiedenen Vorführ- und Mitmach-Aktionen vor dem Freesenhof. Dort erfuhren die Besucher nicht nur, wie man mit Zündsteinen ein Feuer entfachen kann, sondern was ihre Vorfahren in der Bronzezeit so trugen.

Bei einer Schaukampfführung waren mittelalterliche Waffen und Rüstungen zu sehen. Einmal das Bogenschießen ausprobieren, Eisenstangen schmieden, Getreide mit einem Mahlstein zerkleinern, all das war ebenfalls möglich.

Als Bereicherung nahmen die Besucher sehr positiv wahr, dass jetzt für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte ein Fahrstuhl zur Verfügung steht, mit dem problemlos die oberen Etagen des Freesenhofes erreicht werden können.

msa

Quelle: kreiszeitung.de

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