130 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Feuer in Groß Varlingen: Einfamilienhaus nicht mehr bewohnbar

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Der Anbau und der Dachstuhl des Wohnhauses stehen in Flammen.

Groß Varlingen - von Jan Habermann. Nach einem Feuer ist ein Einfamilienhaus unbewohnbar. Der Anbau wurde sogar komplett zerstört.

Der Gebäudebrand in Groß Varlingen forderte am Mittwochvormittag gegen 11 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Anbau eines Einfamilienhauses in Brand. Das Feuer breitete sich im weiteren Verlauf schnell auch auf den Dachstuhl des Wohngebäudes aus. 

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte sprang das Feuer vom Anbau auf das Wohnhaus über.

Die Bewohnerin rettete sich ins Freie und blieb bis auf einen Schock unverletzt. Sie kam im weiteren Verlauf bei Nachbarn unter. Für die eingesetzten Wehren unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Andreas Haake bestand die Aufgabe neben den Löscharbeiten an den brennenden Gebäuden darin, direkt angrenzende Gebäude vor den Flammen zu schützen. 

Im Einsatz waren die Wehren Groß Varlingen, Husum, Bolsehle, Schessinghausen, Landesbergen sowie die ELO aus der SG Mittelweser sowie die Feuerwehr Nienburg mit zwei Drehleitern, die Feuerwehr Langendamm und die Feuerwehr Münchehagen mit einem Schlauchwagen. Die Brandabschnittsleiter Nord und Süd machten sich ebenso ein Bild der Lage vor Ort, wie Gemeindebrandmeister Jürgen Meyer. Nach Abschluss der Löscharbeiten kam dann noch die FTZ des Landkreises zum Einsatz, um frisches Material für die Wehren zur Einsatzstelle zu bringen. Die Logistikgruppe der Feuerwehr Müsleringen brachte frische Einsatzkleidung für die durchnässten und zum Teil stark verschmutzten Atemschutzgeräteträger, der Versorgungszug der Kreisfeuerwehr sorgte für warme Getränke sowie eine Mahlzeit. 

Der Anbau wurde völlig zerstört, auch das Haus ist stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Nachlöscharbeiten waren gegen 14.30 Uhr beendet. Das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar. Der Anbau, von dem das Feuer ausging, wurde komplett zerstört. Die Schadenshöhe kann zurzeit noch nicht beziffert werden, ebenso die Brandursache. Hierzu hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

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