Feuerwehren setzen Wärmebildkamera ein

Schornsteinbrand geht glimpflich aus

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Mit einer Wärmebildkamera sondieren die Brandbekämpfer den Schornsteinbereich.

Nendorf - von Annika Klepper. Für einen Nendorfer ging ein Schornsteinbrand am Samstagvormittag glücklicherweise glimpflich aus.

Gegen neun Uhr bemerkte der Hausbesitzer ein ungewöhnliches Geräusch aus dem Heizungsraum und vermutete sofort einen Schornsteinbrand. Die ausgerückte Feuerwehr Nendorf forderte den Bezirksschornsteinfeger und die Wärmebildkamera der Feuerwehr Stolzenau nach.

Nach Aussage des Schornsteinfegermeisters ist als Brandursache ein technischer Defekt nicht auszuschließen. Zunächst wurde der Schornsteinbereich über alle Etagen mit der Wärmebildkamera sondiert. Danach wurde der Schornsteinzug durch den Fachmann geräumt und gereinigt. Zu einer Brandausbreitung ist es nicht gekommen, so dass die Feuerwehr ausschließlich in Bereitstellung bleiben konnte.

Der Einsatz war nach rund einer Stunde beendet. Aus Sicht des Bezirksschornsteinfegermeisters und der Freiwilligen Feuerwehr hat der Hauseigentümer äußerst umsichtig gehandelt. Bei Verdacht auf einen Schornsteinbrand gilt es, diesen auf gar keinen Fall diesen selbst löschen zu wollen.  Hier muss ausschließlich die Feuerwehr alarmiert und der Schornsteinfegers hinzugezogen werden. Ein Rußbrand verhält sich ähnlich wie ein Fettbrand und darf keinesfalls mit Wasser gelöscht werden. Die Temperaturen im Schornstein sind so hoch, dass Wasser explosionsartig zu Wasserdampf werden würde. Der beim Löschversuch entstehende Druck kann dabei die Wände des Schornsteins zerplatzen lassen.

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