Feuerwehrgroßeinsatz am Neujahrsnachmittag

Wohnhaus in Rehburg brennt komplett ab

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Das 1907 erbaute Haus war nicht mehr zu retten.

Rehburg - Von Sandra Reising. In der ersten Alarmierung war noch von einem Zimmerbrand die Rede. Um 15.50 Uhr rückten die Ortsfeuerwehren des Stadtgebietes Rehburg-Loccum am Montag zu einem Zimmerbrand in Rehburg in der Nienburger Straße aus.

Zu diesem Zeitpunkt ahnten die Einsatzkräfte noch nicht, dass bereits beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge das komplette Dachgeschoss in Flammen stand.

Sofort alarmierte Einsatzleiter Lars Brümmer die Drehleiter aus Nienburg und die Technische Einsatzleitung des Landkreises Nienburg nach. Doch zu retten war weder der Dachstuhl, noch der Rest des um 1907 gebauten Hauses. Dorthin, wo die Flammen nicht kamen, forderte das Löschwasser ihren Tribut. Etwa 150 Feuerwehrkräfte kämpften teils unter Atemschutz gegen die immer wieder auflodernden Flammen. Um bessere Löschmöglichkeiten von außen zu haben, wurde kurzerhand ein vor dem Haus stehender Baum gefällt. Immer wieder wurde nach Restglutnestern gesucht und das Haus zwischenzeitlich mit einem Hochdrucklüfter belüftet.

Schon beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl in Flammen.

Alle Bewohner konnten rechtzeitig das brennende Gebäude verlassen, ein Bewohner erlitt allerdings eine leichte Rauchgasvergiftung und kam in ein umliegendes Krankenhaus. Der vorsorglich alarmierte Notarzt konnte nach etwa einer Stunde den Einsatzort verlassen, ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes aus Rehburg blieb zur Bereitstellung noch vor Ort.

Die ermittelnden Beamten der Polizei gehen derzeit von einem technischen Defekt aus. Über die Höhe des entstandenen Schadens können noch keine Angaben gemacht werden.

Viele Schaulustige mussten immer wieder darauf hingewiesen werden, den Bereich der Einsatzstelle großräumig frei zu lassen. Selbst Dachpfannen, die durch den Brand und die Löscharbeiten vom Dach des Hauses fielen, hinderten die Gaffer nicht daran, immer noch einen Schritt näher an die Einsatzstelle zu treten. Gegen 18.30 Uhr konnten die ersten Fahrzeuge der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die späten nachtstunden hinein.

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