Die Nienburgerin Annelore Sander verbringt viel Zeit in ihrem kleinen grünen Paradies

Morgens um Sechs in den Garten

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Blüten, die auch im Winter blühen: Annelore Sander hat den Moment der Blütenpracht auf Zelluloid gebannt und kann sich so auch im nächsten Winter an ihnen erfreuen.

NIENBURG - von Leif Rullhusen. Die Nienburgerin Annelore Sander verbringt viel Zeit in ihrem Garten. Jeden Morgen, direkt nach dem Aufstehen, stattet sie ihrem kleinen, grünen Paradies einen ersten prüfenden Besuch ab. Schließlich legt die gelernte Floristin viel Wert auf einen gepflegten Garten. Dank der Hege und Pflege blüht die Flora vom Frühjahr bis in den Herbst hinein in den schönsten Farben

Vom Frühjahr bis zum Herbst blüht es im Garten von Annelore Sander.

NIENBURG - von Leif Rullhusen. Wenn der Garten die Seele des Menschen widerspiegelt, dann ist Annelore Sander mit sich im Reinen. Kein verwelktes Blatt oder sprießendes Unkraut stört den Blick des Ästheten. Die Nienburgerin legt viel Wert auf einen gepflegten Garten. Ordentlich und akkurat muss das kleine Fleckchen Erde rund um das Mehrfamilienhaus in der Düsseldorfer Straße sein. Jeden Morgen um sechs Uhr geht sie direkt nach dem Aufstehen erst einmal in den Garten und guckt, ob alles in Ordnung ist. „Ich finde immer irgendetwas zum Zupfen“, sagt sie.

Ein Aufwand, der Anerkennung in der Nachbarschaft findet. Immer wieder wird sie auf ihren schönen Garten angesprochen, berichtet Annelore Sander. Vom Frühjahr bis zum Herbst blühen Tulpen, Narzissen, Rosen, Dahlien, Geranien, Callas, Lilien, Petunien, Mädchenauge, Sonnenblumen, Tagetes, Fleißige Lieschen und Hortensien um die Wette.

Liebevolle Details sind überall zu finden.

„Die Geranie sitzt in diesem Jahr schon zum dritten Mal voller Knospen“, berichtet die Hobbygärtnerin stolz. „Wenn der Sommer noch ein bisschen mitspielt, wird sie auch noch ein drittes Mal blühen.“ So viel Blütenpracht und einige Nisthäuschen laden auch so manchen Vogel an. Ein Kohlmeisenpaar zog dieses Jahr in ihrem Garten seinen Nachwuchs auf. „Sieben Küken waren in einem Nest“, berichtet Annelore Sander begeistert. Von ihrer gemütlichen Sitzecke aus konnte sie genau beobachten, wie die Vogelmutter ihren Nachwuchs fütterte und wie der seine ersten, zunächst noch sehr unbeholfenen Flugversuche machte.

Dass der Garten so prächtig blüht und gedeiht, ist kein Zufall. Schließlich ist die Nienburgerin gelernte Floristin. Bis ihre Kinder groß waren, trat die Leidenschaft für die Flora in den Hintergrund. Mittlerweile sind die Kinder erwachsen, und das Berufsleben beendet, so dass sie sich wieder in vollen Zügen ihrem Hobby widmen kann. Sofern es das Wetter zulässt, verbringt Annelore Sander jeden Tag einige Zeit in ihrem Garten. Ein nicht unbedeutender Teil entfällt auf die Bekämpfung von Nacktschnecken, die sich an ihrer Flora bedienen. „Ich weiß nicht, wie viele ich in diesem Jahr entfernt habe. Es waren unzählige“, erklärt sie.

Damit sie zukünftig das ganze Jahr über Freude an der sommerlichen Blütenpracht hat, bannte die Floristin ihre Pflanzen – ganz klassisch – auf Zelluloid, ließ sie entwickeln und setzte sie zu einem großen Bild zusammen. Wo die Gartenimpressionen künftig Farbe in den Herbst und Winter bringen weiß Annelore Sander noch nicht. „Ich werde mir ganz in Ruhe überlegen, wo ich das Bild aufhänge.“

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