Bei Verladearbeiten in Nienburger Spedition treten Gefahrstoffe aus

Feuerwehreinsatz in Nienburg: Gefahrstoff ausgetreten

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75 Feuerwehrkräfte waren am Mittwochabend in Nienburg im Einsatz.

Nienburg - Von Marc Henkel. Zu einem Gefahrstoffaustritt wurde am Mittwochabend die Feuerwehr auf das Gelände einer Spedition am Nienburger Kräher Weg gerufen.

Dort kam es gegen 18.30 Uhr bei Verladearbeiten zu einer Beschädigung eines 1000 Liter großen Behälters mit Aluminiumhydroxid.

Als die Mitarbeiter des Unternehmens die Beschädigung feststellten, setzten sie umgehend den Notruf ab. Aufgrund der geschilderten Lage wurden die Ortsfeuerwehr Nienburg, der Gefahrstoffzug Nienburg-Mitte, der ABC-Zug des Landkreises Nienburg, ein Chemiker des Landkreises, der Rettungsdienst, die Polizei sowie die untere Wasserbehörde alarmiert.

Bei dem Stoff Aluminiumhydroxid handelt es sich um ein Produkt, das in der Medizin, zum Beispiel im Bereich der Dialyse, aber auch im Bereich der Körperpflege zum Einsatz kommt.

Die Einsatzkräfte vor Ort nahmen unter Schutzkleidung eine erste Erkundung des Lagers vor. Dabei stellten sie fest, dass etwa 500 Liter des Stoffes ausgetreten waren und zum Teil in ein Kanal gelaufen war.

Der ausgetretene Stoff wurde mit einem speziellen Bindemittel, welches durch die Werkfeuerwehr des Industriepark Nienburg gestellt wurde, aufgenommen und der Kanal, der sich als Sickerschacht herausstellte, abgepumpt. Anschließend wurde die betroffene Fläche mit Wasser gereinigt. Eine Entsorgungsunternehmen nahm anschließend das verunreinigte Wasser auf.

Nach rund dreieinhalb Stunden konnten die 75 Einsatzkräfte zurück zu ihren Standorten. Für die Natur und die in der Nachbarschaft lebenden Personen bestand zu keiner Zeit eine Gefahr betonte die Feuerwehr.

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