Sieben Meter hoch

Gewaltig: Behälter für Filteranlage im Wasserwerk stehen

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Drei Behälter der neuen Aktivkohle-Filteranlage wurden gestern aufgestellt.

Hoya - Die neue Aktivkohle-Filteranlage des Wasserwerks Hoya nimmt Form an. Gestern wurden drei Behälter aufgestellt, die später über Aktivkohle Rückstände im Wasser aufnehmen sollen.

Sobald die Kohle gesättigt ist, muss sie ausgetauscht werden, erklärt Bauamtsleiter Rolf Walnsch. Die Behälter haben ein Fassungsvolumen von jeweils und 20 Kubikmetern. Die etwa sieben Meter hohen Bottiche haben einen Durchmesser von 3,50 Metern. Die neue Anlage soll bis Ende Mai fertiggestellt und im Juni in Betrieb genommen werden.

Ziel ist es Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln herauszufiltern

Zum Hintergrund: Das in Hoya geförderte Wasser enthält Metaboliten, also Abbauprodukte aus Pflanzenschutzmitteln. Die sind zwar als ungiftig eingestuft, im Trinkwasser aber nicht erwünscht. Daher mischt das Wasserwerk deshalb derzeit unbelastetes Wasser der Harzwasserwerke zum eigenen Wasser dazu. Das soll sich durch die Filteranlage ändern: Die Metaboliten sollen von der Aktivkohle beim Filtervorgang aufgesaugt werden. Das gewünschte Ergebnis: Wasser aus der Region ohne Metaboliten und ohne Fremdwasserbezug.

vik

Quelle: kreiszeitung.de

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