BlickPunkt-Rätsel

Gewinnspiel: Wer erkennt das Werkzeug

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Altem, aber längst nicht verstaubtem Handwerk möchte Reinhold Büdeker Leben einhauchen. Er betreibt das Deutsche Kreativzentrum Holz in Nienburg. Einmal im Monat gibt es im BlickPunkt ein Gewinnspiel zum Thema „Wer erkennt das Werkzeug?“ mit einem Bildausschnitt eines Werkzeugs.

Zu welchem Werkzeug gehört der Ausschnitt auf dem Foto? Lösungsvorschläge schicken Sie bitte per E-Mail an dkholz@dkholz.de oder per Post an DK Holz, Bürgermeister-Stahn-Wall 37. 31582 Nienburg. Bitte Anschrift und Telefonnummer nicht vergessen. 

Die OSTOHolz GmbH und die Familiengärtnerei Woelk fördern das Gewinnspiel. Mit der Auflösung gibt es einen Werkstatt-Tag im Wert von 90 Euro zu gewinnen und einen Gutschein von der Familiengärtnerei Woelk im Wert von 30 Euro.

Einsendeschluss ist der 15. Januar. Der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip und unter Ausschluss des Rechtsweges ermittelt.

Auflösung des vergangenen Preisrätsels: Praktischer Helfer mit diversen Namen

Das Novemberrätselbild zeigte den Teil eines Cutters. Dieser ist für präzises Schneiden zuständig – so, wie es die Übersetzung des englischen Namens „Cut“ verlangt. Der Cutter wird auch als Teppichmesser oder Stanleymesser bezeichnet. Der Namengeber Frederick Trent Stanley hatte Patentrechte für superscharfe Skalpelle, die in der Medizin verwendet wurden. Cutter sind preiswerte Schneidgeräte mit herausragender Schärfe und begleiten den Alltag in Schule, Beruf, Werkstatt und Haushalt.

Seit etwa 60 Jahren gibt es Abbrechklingen mit Sollbruchstanzungen. Hier kann die Spitze nach Abnutzung abgebrochen werden. Diese Segmentklingen bietet der Handel in unterschiedlichen Größen, von Filigran bis handlich ergonomisch. Meist werden die Klingen aus Endlosstahl produziert und haben am Ende ein gestanztes Normloch, um sie mit einer Arretierung im Griffschaft vor- und zurückzuschieben.

Ob Cutter- oder Teppichmesser – egal wie dieses Werkzeug bezeichnet wird, jeder kennt und schätzt es.


Für Haushaltscutter ist der HCSStahl meist nicht für dauerhafte Schärfe produziert. Neben dem High Carbon Steel aus preiswerter Produktion mit hohem Kohlenstoffgehalt gibt es jedoch auch Cutterklingen, die sogar Aluminium und Weichstahl schneiden könnten. Wegen der enormen Schärfe und dem drohenden Missbrauch ist das Führen von Cuttern an manchen amerikanischen Schulen verboten.

Messer mit austauschbarer Kurzklinge sind oft stabiler mit grö- ßerer Materialstärke als die längeren Segmentklingen. Die robusteren Kurzklingen werden gern zum Teppichschneiden verwendet. Klingen haben Trapezform oder statt der Spitze einen Haken. Bis zu drei Passkerben geben einen sicheren Halt im Griff. Und in diesem können in vielen Varianten Ersatzklingen gespeichert werden. Beide Klingentypen sind zum Schneiden unterschiedlichster Materialien geeignet aber auch zum Schaben beim Reinigen von Glasflächen. Wollen Sie spezielle Tipps zum vielfältigen Einsatz von Cuttern erfahren? Dann besuchen Sie uns in der Offenen Werkstatt im Deutschen Kreativzentrum Holz.

Ihr Reinhold Büdeker

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