Für Leistung und Leidenschaft belohnt

Große Auszeichnung: Ilker Kaya wurde der 8. Dan im Taekwon-Do verliehen

Budox Nienburg Kaya
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Taekwon-Do-Meister (M.) Ilker Kaya zeigt bei der Selbstverteidigungsprüfung sein Können. 

Nienburg - von Hartmut Grulke.  Stolz ist er auf das Erreichte. Und das kann er zu Recht sein, der Europameister von 1987 im Taekwon-Do, Ilker Kaya.

Nach einer beispiellosen Karriere als Kampfsportler, die sich bisher über 40 Jahre erstreckt, wurde dem Nienburger nun vom MAA-Verband ( Martial Arts Association - International) der 8. Dan im Taekwon-Do verliehen. Und dabei ist die MAA eine der weltweit größten Fachverbände mit über 500 000 Mitgliedern, vertreten in über 120 Ländern.

Über zwei Wände erstrecken sich Pressemeldungen aus ganz Deutschland. Ilker Kaya ist stolz auf das Erreichte.

Bereits mit zwölf Jahren, damals noch in der Türkei, kam Kaya erstmals in Kontakt mit Kampfsportarten wie Taekwon-Do und Kick Thai Boxen. Dass dieser Sport einmal sein Beruf werden sollte, war so nicht geplant. Mit 13 Jahren kam er nach Deutschland und schloss sich hier sofort einer Kampfsportschule an, entwickelte immer mehr Leidenschaft für seinen Sport und schon bald träumte er von einer eigenen Kampfsportschule. Doch auch Plan B wurde nicht vernachlässigt. Kaya absolvierte zunächst eine Ausbildung in Richtung Metalltechnik. Doch dann ging es Schlag auf Schlag im wahrsten Sinne des Wortes. Deutscher Meister 1984, Europameister 1987, 1. Dan 1988, Gründung einer Kampfsportsparte beim TV Jahn Rehburg. Kampfsportschulen in Siedenburg, Sulingen, Stolzenau, Heemsen und Wunstorf. Eine Schwarzgurtprüfung (Dan) reihte sich an die andere.

Ilker Kaya beim Bruchtest.

Seit 2003 betreibt er nun den „Budox Sport Park“ in Nienburg, derzeit die größte Kampfsportschule dieser Art in Europa. Bis jetzt hat Kaja rund 10 000 Schüler unterrichtet. Einige von ihnen sind bekannte Kampfsportler geworden oder betreiben jetzt selber Kampfsportschulen. Wichtig ist für Kaya nicht nur der kämpferische Aspekt. Er sieht seine Schule auch als „Charakterschmiede“ für junge Menschen. Unter seinen Schülern befinden sich etwa 70 Prozent deutsche Sportler und 30 Prozent Sportler mit ausländischen Wurzeln. Integration wird bei ihm großgeschrieben. Aggressionen werden im Training abgebaut. Grundsätze wie Stärke, Disziplin, Teamgeist, Toleranz, Respekt und Verantwortung haben in seiner Schule einen hohen Stellenwert.

Heinz Hagedorn überreicht Ilker Kaya die Urkunde.

Und so wurde Ilker Kaya jetzt für sein Wirken, seine Leistungen und seine Leidenschaft belohnt. Rolf Hader, Heinz Hagedorn und Axel Nobbe von der MAA überreichten ihm, nach einer Prüfung, die Urkunde zum 8. Dan im Taekwon-Do.

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