Karin Straßburg feiert 30-jährige Dienstzugehörigkeit an Weserschule / Entlassung zweier Schülerinnen

Große Freude in ihrem Beruf

Großes missen. Kleines Foto: Lisa Kruspe (2.v.l.) und Zeinab Omeirat (2.v.r.) bekamen Geschenke zum Schulabschluss. Fotos: Bertram

Hoya - HOYA (lil) · Grund zur Freude hatten das Lehrerkollegium sowie die Mädchen und Jungen der Hoyaer Weserschule gestern Vormittag gleich doppelt: Karin Straßburg feierte ihre 30-jährige Dienstzugehörigkeit bei der Lebenshilfe Syke und zwei Abgängerinnen beginnen ihre berufliche Laufbahn in Werkstätten.

„Manchmal fühle ich mich, als gehörte ich schon zum Inventar“, scherzte Karin Straßburg. Ihre berufliche Laufbahn hatte die 54-Jährige 1980 im heilpädagogischen Kindergarten begonnen. 1983 wechselte sie in die Tagesbildungsstätte, wo sie heute als Klassen- beziehungsweise Stufenleiterin beschäftigt ist. „Nach der Geburt meines Sohnes wollte ich ältere Kinder betreuen“, erklärte die Eystruperin.

„Ich arbeite gerne mit dir, weil du sehr engagiert und immer dabei bist“, lobte Sandra Sonnemann-Zander von der Lebenshilfe Syke und übergab Karin Straßburg eine Sonnenblume sowie ein Gedicht. Sichtlich gerührt war diese: „Ich würde mir noch ´ne Zeit wünschen, hier zu bleiben.“ Nach seinen Glückwünschen eröffnete Weserschulleiter Holger Grigoleit die große Frühstückstafel. Für diese hatten die fünf Klassen mit Köstlichkeiten wie Brötchen, Aufschnitt, Frikadellen, diversen Salaten, Kuchen und Nachspeisen gesorgt. „Für die Kinder ist es ein Erlebnis, ein Büfett vorzubereiten und sich später hier etwas zu nehmen“, freute sich Heilpädagogin Karin Straßburg.

Alles Gute und viel Glück für die Zukunft wünschten die Schüler und Lehrer der Weserschule ihren Abgängerinnen, Lisa Kruspe aus Mark lohe und Zeinab Omei aus Bruchhausen-Vilsen. Nach drei Jahren in der Abschlussklasse und erfolgreichen Praktika werden sie ab August in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Nienburg beziehungsweise Bassum tätig sein. Maria Feldmann-Jankowski überreichte ihnen Präsente zur Erinnerung an ihre Zeit in der Weserschule.

Quelle: kreiszeitung.de

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