Auf dem Weg in die Selbstständigkeit

Hilfe für Gründer in Nienburg

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Tischrunde mit (v.l.): Rita Schnitzler, WIN Gmbh, Uta Kupsch, WIN GmbH, Andreas Raetsch, IHK Geschäftsstelle Nienburg, Brigitte Immel, Bildungsbüro Landkreis Nienburg und Christian Alvermann, Wirtschaftsförderung Zweckverband „Linkes Weserufer“. 

Nienburg - Von Hartmut Grulke. Bereits zum 8. Mal findet im Landkreis Nienburg die sogenannte „Gründerwoche“ statt.

„Der Mittelstand ist das Rückgrat der Wirtschaft“ und den gilt es zu fördern – da sind sich alle Beteiligten einig. In einem Boot mit der Wirtschaftsförderung im Landkreis Nienburg/Weser (WIN) sitzen u.a. die IHK, der Zweckverband „Linkes Weserufer“, die Bundesagentur für Arbeit, das Jobcenter, die Sparkassen und Volksbanken, die Koordinierungsstelle „frau + wirtschaft“ sowie die VHS.

Vom 13. bis zum 18. November haben Interessenten, die sich mit dem Gedanken der Existenzgründung beschäftigen, die Möglichkeit, sich bei den einzelnen Kooperationspartnern zu informieren. Dabei geht es in Einzelgesprächen um Fragen rund um ihr Gründungsvorhaben.

Ein fundierter Business-Plan ist Grundvoraussetzung einer Gründung. Hier setzt zum Beispiel die Unterstützung durch die IHK ein. Einzelne Vorhaben werden analysiert, Schwächen und Stärken der Geschäftsidee genannt, Gutachten erstellt und weitere Hilfestellungen gegeben.

Beratungen für Existenzgründer

„Ohne Moos nichts los“ ist ebenfalls ein Slogan der IHK. In kostenlosen Einzelberatungen, die natürlich streng vertraulich sind, werden Kredit- und Zuschussförderprogramme erörtert sowie Geschäftschancen und Risiken bewertet. Auch die Banken widmen sich ganztägig diesem Thema und bieten spezielle Beratungstermine für Existenzgründer an.

„Mit einem Bauchgefühl, einer Anfangsidee fängt es meistens an“, weiß Christian Alvermann von der Wirtschaftsförderung Zweckverband „Linkes Weserufer“. Doch wie geht es weiter, damit der Gründungswillige am Ende ein ausgearbeitetes Ideenkonzept und ein tragfähiges Geschäftsmodel entwickeln kann? Auch zu diesem Thema gibt es beispielsweise einen separaten Informationsabend.

„frau+wirtschaft“ informiert in einem Workshop, wie Anforderungen des Finanzamtes zu erfüllen und kaufmännische Pflichten in der Startphase zu meistern sind.

Ansprechpartner in der Region

Im BIZ (Berufsinformationszentrum) bei der Agentur für Arbeit gibt es Informationen über finanzielle Hilfen und sonstige Unterstützungen durch die Agentur, wie Gründungszuschuss, Einstiegsgeld, Leistungen für Selbstständige und vieles mehr. Bereits am Donnerstag, 9. November, haben die potenziellen Existenzgründer die Möglichkeit, sich in den Räumen der WIN, in der Rühmkorffstr. 12 in Nienburg, ebenfalls in Einzelgesprächen über alle Fragen der beruflichen Selbstständigkeit zu informieren und Hinweise auf alle Ansprechpartner der Region zu erhalten.

Der Landkreis Nienburg nutzt die Gründerwoche auch als Angebot an die Schulen. Ziel ist es, Jugendlichen das komplexe Thema Wirtschaft realitätsnah zugänglich zu machen. Man lässt sie zum Beispiel ein eigenes Unternehmen gründen. In professionell begleiteten Schülerfirmenprogrammen werden Schüler zu Unternehmern, erlernen und erproben im Team Grundprinzipien unternehmerischen Handels. Hierfür zeichnet Frau Immel vom Fachbereich Bildung beim Landkreis Nienburg verantwortlich.

Alle weiteren Informationen erhalten angehende „Neugründer“ unter Tel. 05021/887772-0 oder unter info@win-nienburg.de.

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