Ganzjahresbad „wesavi“

Grundstein für das Nienburger 15-Millionen-Euro-Projekt ist gelegt

Georg Hennig (Mitte) stopft unter Aufsicht von Ernst-August Kahle (l.) die notwendigen Utensilien in die Kupfer-Kapsel, die wenig später im Beton verschwindet. ·
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Georg Hennig (Mitte) stopft unter Aufsicht von Ernst-August Kahle (l.) die notwendigen Utensilien in die Kupfer-Kapsel, die wenig später im Beton verschwindet. ·

Nienburg - Von Kurt Henschel. 520 Tonnen Stahl, weitere 100 Tonnen Profilstahl sowie mit 500 Fahrzeugen herangeschaffte 3 500 Kubikmeter Beton – das sind einige Angaben des bisher verbauten Materials für das „wesavi“ in Nienburg.

Für das Ganzjahresbad, das etwa 15 Millionen Euro verschlingt, ist gestern am späten Nachmittag „der erste Meilenstein erreicht“ worden, wie es Ernst-August Kahle, der Geschäftsführer der am 1. Juli vergangenen Jahres eigens für dieses Projekt gegründeten Bäder-Gesellschaft nannte.

Die Grundsteinlegung für das Bad an der Mindener Landstraße war angesagt. Viele Gäste aus Politik, Verwaltung, der Banken, die Planer sowie die Nachbarn oder einfach nur Neugierige waren der Einladung der Bäder-Gesellschaft gefolgt und erlebten, wie ein paar Münzen, aktuelle Tageszeitungen, Pläne sowie ein paar Euro-Münzen in einer Kupfer-Kapsel verschwanden, die wenig später ihrerseits in Beton tauchte und nicht mehr zu sehen war.

Georg Hennig, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaft, erinnerte an den langen Weg der Planung und an die Überlegungen, neu zu bauen und das alte Bad abzureißen. Eine Renovierung wäre unrentabel gewesen, so Hennig, der dem Rat der Stadt „für eine mutige Entscheidung“ dankte und dann half, die Kupfer-Kapsel zu füllen.

Ernst-August Kahle sagte, froh darüber zu sein, dass die Keller-Ebene nun erledigt sei und sich die Facharbeiter des Erdgeschosses annehmen könnten. Der Geschäftsführer erklärte, dass der hartnäckige Winter den Zeitplan etwas gestört habe. Er gehe davon aus, das „wesavi“ Mitte nächsten Jahres seiner Bestimmung übergeben zu können.

Darauf freut sich auch Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes. Er bezeichnete den Beschluss des Rates als „notwendige Entscheidung auch mit Blick auf alle Aspekte aus dem Bereich Gesundheit“.

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