Feuerwehreinsatz am Montagmorgen

Kuh aus Gülleschacht gerettet

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Mit Hilfe eines Teleskopladers befreiten die Einsatzkräfte die Kuh aus ihrer misslichen Lage.

Wechold - von Marion Thiermann. Eine verunglückte Kuh sorgte in Wechold für einen Feuerwehreinsatz. Am frühen Montagmorgen um 2 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert.

Ein Lkw-Fahrer hatte der Polizei freilaufende Rinder auf der durch Wechold verlaufenden K141 zwischen dem Reiterhof und dem Feuerwehrhaus gemeldet. Fünf der Tiere liefen auf den Hof des landwirtschaftlichen Betriebs, wobei eines in einen Gülleschacht stürzte. Daraufhin alarmierte die Polizei die Feuerwehr.

Insbesondere die Rettung der verunglückten Kuh gestaltete sich schwierig, da eine Schiebeschiene für einen Güllemixer im Schachteingang im Weg war.

Ein hinzugerufener Lohnunternehmer pumpte insgesamt 36000 Liter Gülle aus dem Schacht ab. Unter Atemschutz und mit Wathosen ausgestattet wurde dann die Schiene von den Einsatzkräften abgesägt, um das Tier herausheben zu können. Um die Rettungsaktion für die Kuh stressfreier zu machen, bekam sie von einer Tierärztin eine Beruhigungsspritze. Außerdem wurde die Ortswehr Wienbergen über Meldeempfänger nachalarmiert, die in dem Schacht durch den Einsatz eines Lüfters für Frischluft sorgten. 

Unter tierärztlicher Beobachtung und mit Gurten gesichert, konnte die Kuh dann mit dem Teleskoplader eines weiteren Lohnbetriebs unter der Einsatzleitung von Wecholds Ortsbrandmeister Carsten Laue aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Gerettet und unverletzt wurde sie ihrem Besitzer übergeben und die Einsatzkräfte konnten die erfolgreiche Tierrettung nach gut drei Stunden beenden.

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