„High Fly Jazz Unit“ versetzt Zuhörer nach New York und in die Karibik

Das Saxofon klingt wie ein exotischer Vogel

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Zusammen mit zwei Gastsolisten traten die Musiker des „High Fly Jazz Units“ in der Kleinkunstdiele auf.

Bücken - Von Jana Wohlers. Sie präsentieren sich auf den Bühnen dieser Welt – oder auf denen Norddeutschlands: die Musiker der „High Fly Jazz Unit“. Am Freitagabend gastierte das Trio in der Kleinkunstdiele in Bücken. Rund 30 Zuhörer lauschten dem besonderen Zusammenspiel der Gruppe, die durch zwei bühnenerfahrene Gastsolisten unterstützt wurde.

Seit 1986 besteht die „High Fly Jazz Unit“, die seither in unterschiedlichen Besetzungen aus Profis und engagierten Amateuren ihre Leidenschaft zur Musik auf die Bühne bringt. Ihr Repertoire war schon immer vielfältig, denn in der Formation stecken viele verschiedene musikalische Einflüsse.

Andy Gütte (Klavier), Peter Lomba (Schlagzeug) und Ulli Füller (Kontrabass) wussten am Freitagabend zu überzeugen: Ob im Trio, in Soloparts oder zusammen mit den Gastsolisten – immer wieder brandete schon vor Ende des angespielten Stücks begeisterter Zwischenapplaus auf. Die musikalische Vielfalt des Abends lag nicht allein in der Hand des begnadeten Trios: Auch die beiden bekannten Saxophonisten Claus Cordemann und Karsten Gohde waren als Gastsolisten anlässlich des Konzerts nach Bücken gereist.

„Unser Bandprojekt besteht seit über 25 Jahren“, erzählte Pianist Andy Gütte. „Bei Gelegenheit stehen wir gerne zusammen mit Gastsolisten auf der Bühne.“ Wer glaubte, die Klänge von Saxofon, Kontrabass und Schlagzeug könnten nicht zusammenpassen, der wurde eines Besseren belehrt: Claus Cordemann und Karsten Gohde wussten sich nicht nur in perfekter Harmonie mit der „High Fly Jazz Unit“ zu präsentieren, sie zauberten dem Publikum auch mit Soloeinlagen und als Duo eine Gänsehaut.

Das Zusammenspiel aller fünf Instrumente ließ die Stimmung in der Kleinkunstdiele fast überkochen: Als die Musiker Joachim Kühns „April in New York“ anstimmten, fühlte sich so manch einer hineinversetzt in das Leben im Big Apple, der Stadt, die niemals schläft. Der Kontrast zwischen den tiefen Klängen des Kontrabasses und den hellen, lebendigen Tönen von Klavier und Saxofon schien eine Traumreise direkt nach New York zu kreieren.

Auch wenn draußen zum Zeitpunkt des Konzerts Minusgrade herrschten, luden die Musiker mit „Island Birdie“ von McCoy Tyner zu einer Reise in die Karibik ein. Die Töne von Schlagzeuger Peter Lomba nahmen die Besucher mit an einen weißen Sandstrand, die Saxofon-Klänge imitierten das Zwitschern exotischer Vögel. Wer dem Zusammenspiel von Ulli Füller und Andy Gütte lauschte, der wurde Teil einer bunten Strandparty mit warmem Sand unter den Füßen – und klatschte gleich nach Ende dieses beeindruckenden Lieds ein Stück Winter aus dem eigenen Körper.

Quelle: kreiszeitung.de

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