Hilgermisser weihen Kunstwerk von Hermann Bischoff ein

Wie das Leben, so verändert sich auch diese Skulptur

Hermann Bischoff mit Hartmut Westermann, Johann Hustedt und Wilfried Imgarten (von links). - Foto: Jana Wohlers

Hilgermissen - Von Jana Wohlers. „Hilgermissen – gemeinsam sind wir stark!“: Diese Botschaft soll eine neue Skulptur in der Gemeinde übermitteln. An der Abzweigung der Straße Richtung Wechold von der Landstraße 201 wurde der Hingucker am Donnerstag offiziell eingeweiht. Bürgermeister Johann Hustedt und Gemeindedirektor Wilfried Imgarten sprachen dem Erbauer, Hermann Bischoff, ihren Dank aus. Als Hobbykünstler malt er in seiner Freizeit und fertigt Metall-Skulpturen zu aktuellen Themen.

„Ich bin Landmensch durch und durch“, verriet der Künstler. Den Entwicklungen in der Region schenkt der Hilgermisser besondere Aufmerksamkeit. Bischoff war Teil der Dorferneuerungsausschüsse für Hilgermissen und wirkt nun in dem 2015 ins Leben gerufenen Ausschuss für Dorfentwicklung mit. „Aus den gewonnen Erkenntnissen entstand die Idee, ein Kunstwerk in Form einer Skulptur für die Gemeinde zu schaffen“, erzählte Bischoff den zahlreichen Zuhörern am Donnerstag. „Das Kunstwerk soll die Einwohner der Gemeinde Hilgermissen dazu anregen, zu einem besseren Miteinander Gedanken zu entwickeln und diese anschließend mit Leben zu füllen.“

Die auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Skulptur enthält eine Botschaft, die einen viel tieferen Sinn als nur die Verschönerung der Gemeinde verfolgt. Hermann Bischoff schuf die Skulptur mit dem künstlerischen Gedanken „Effektivität und Effizienz durch Fusion“. „Für mich ist Hilgermissen eine Gemeinde mit unheimlich viel Potenzial. Das Engagement ist sehr lobenswert, es ist eine Bewegung in die richtige Richtung“, sagte Bischoff.

Bei der Skulptur handelt es sich um eine Schenkung des Künstlers an die Gemeinde. Das Kunstwerk besteht aus einer Eisen-Aluminium-Konstruktion, die von einem Edelstahlständerwerk getragen wird. „Es handelt sich um Materialien, die normalerweise nicht miteinander verbunden werden. Durch die Verbindung entsteht mit zunehmendem Alter ein sich immer wandelndes Aussehen durch Korrosion“, erklärte Bischoff.

Die Schnittstellen der Skulptur stehen für die Veränderung im Leben selbst, ihre Verbindung ist symbolisch für das gemeinsame kulturelle Zusammenleben und das gute wirtschaftliche Miteinander anzusehen.

Das Kunstwerk symbolisiert die acht Ortsteile der Gemeinde, sie sind namentlich gekennzeichnet und in einem geologischen Einheitskreis geordnet. Der obere Teil zeigt die Situation der Gemeinde vor 1974 mit noch 31 einzelnen Teilen.

„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft verstehen und gestalten“, erklärte Bischoff seine Idee. „Es regt den Betrachter zum Nachdenken, etwa über die Besonderheiten der Gemeinde, an.“

Hartmut Westermann aus Magelsen hat für alle Wissbegierigen eine große Informationstafel gefertigt, die in nächster Zeit alle wichtigen Informationen über die Gemeinde und ihre acht Orte im Lichte der historischen Entwicklung enthalten soll.

„Wir freuen uns über die große Eigeninitiative, die durch diese Aktion für unsere Gemeinde gezeigt wurde“, lobte Bürgermeister Hustedt.

Quelle: kreiszeitung.de

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