Unermüdlicher Einsatz

Tag der Feuerwehrleute: Einfach mal „Danke“ sagen

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Wie bei diesem Fahrzeugbrand in Ubbendorf (Gemeinde Hilgermissen) sind die Feuerwehrleute im Landkreis Nienburg schnell zur Stelle, wenn Menschen sich in Notlagen befinden.

Landkreis - Von Johanna Müller.  Die Feuerwehrleute in Nienburg sind 365 Tage im Jahr aktiv. Ein guter Grund um diesen Einsatz zu würdigen und „Danke“ zu sagen. 

Ob bei einem angebrannten Abendessen, Wasser im Keller sowie einem größeren Wohnungs- oder Firmenbrand – die Feuerwehrleute im Landkreis Nienburg stehen 365 Tage im Jahr bereit, um Menschen in Notsituationen zu helfen. Das alles tun die Mitglieder der Ortswehren freiwillig und ehrenamtlich. Eine Berufsfeuerwehr gibt es im Landkreis nicht. Daher möchte auch die Blickpunkt Redaktion den heutigen Internationalen Tag der Feuerwehrleute zum Anlass nehmen, um einfach mal „Danke“ für dieses Engagement zu sagen.

Wenn der digitale Meldeempfänger – umgangssprachlich „Pieper“ genannt – ertönt, beginnt für die ehrenamtlichen Helfer ein neuer Einsatz. Das Grillfest, die Gartenarbeit oder auch die Arbeit wird dann unterbrochen und los geht’s in Richtung Gerätehaus. Auch so manches Familienmitglied oder der Arbeitgeber muss dann immer wieder viel Verständnis aufbringen. Deren Unterstützung ist ein wichtiger Bestandteil der ehrenamtlichen Hilfeleistung – auch dafür sei an dieser Stelle ein Dank ausgesprochen.

Kreisfeuerwehr Nienburg: Ganz verschiedene Einsätze

Die Feuerwehrleute erleben während ihrer Einsätze ganz unterschiedlichen Situationen. Nicht immer gibt es einen Brand zu löschen. Etwa die Beseitigung von Ölspuren oder umgekippten Bäumen auf Straßen gehört zu ihren Aufgaben. Auch zu Verkehrsunfällen werden sie gerufen – und retten schwer verletzte Menschen aus Autowracks.

Im vergangenen Jahr waren die Freiwilligen Feuerwehren bei mehreren Stürmen im Einsatz, haben Straßen wieder für den Verkehr freigeräumt und eingeknickte Bäume gefällt. Ohne diese schnellen Einsätze wäre das Chaos wohl groß gewesen.

Im Dürresommer waren die Ehrenamtlichen zudem häufig auf landwirtschaftlichen Feldern zu sehen. Flächenbrände gehörten wochenlang zum Alltag auf dem Land. Gemeinsam mit den Landwirten haben die Brandbekämpfer die Flammen in Schach gehalten und gelöscht. Zeitgleich waren 52 Feuerwehrleute aus dem Landkreis in Schweden, um die europäischen Nachbarn bei der Bekämpfung von Waldbränden zu unterstützen. Mit ihrem Wissen, ihrer Tatkraft sowie Equipment haben sie den schwedischen Kollegen geholfen. Eine Belastung für die ganze Kreisfeuerwehr, denn Helfer und Fahrzeuge haben im Landkreis gefehlt.

Sturm verwüstet Gemeinden im Landkreis Nienburg

Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht Standhalten - die Windhose deckte das Dach ab.
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht standhalten - die Windhose deckte das Dach ab. © Feuerwehr/Dröse
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht Standhalten - die Windhose deckte das Dach ab.
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht standhalten - die Windhose deckte das Dach ab. © Feuerwehr/Dröse
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht Standhalten - die Windhose deckte das Dach ab.
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht standhalten - die Windhose deckte das Dach ab. © Feuerwehr/Dröse
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht Standhalten - die Windhose deckte das Dach ab.
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht standhalten - die Windhose deckte das Dach ab. © Feuerwehr/Dröse
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht Standhalten - die Windhose deckte das Dach ab.
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht standhalten - die Windhose deckte das Dach ab. © Feuerwehr/Dröse
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht standhalten - die Windhose deckte das Dach ab.
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht standhalten - die Windhose deckte das Dach ab. © Feuerwehr/Dröse
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht Standhalten - die Windhose deckte das Dach ab.
Mehrere Bäume fielen während des Sturmes in Uchte um. Auch ein Schuppen konnte dem Wind nicht standhalten - die Windhose deckte das Dach ab. © Feuerwehr/Dröse
Viel zu tun für die Einsatzkräfte in der Samtgemeinde Hoya.
Viel zu tun für die Einsatzkräfte in der Samtgemeinde Hoya. © Feuerwehr/Thiermann
Viel zu tun für die Einsatzkräfte in der Samtgemeinde Hoya.
Viel zu tun für die Einsatzkräfte in der Samtgemeinde Hoya. © Feuerwehr/Thiermann
Viel zu tun für die Einsatzkräfte in der Samtgemeinde Hoya.
Viel zu tun für die Einsatzkräfte in der Samtgemeinde Hoya. © Feuerwehr/Thiermann
Viel zu tun für die Einsatzkräfte in der Samtgemeinde Hoya.
Viel zu tun für die Einsatzkräfte in der Samtgemeinde Hoya. © Feuerwehr/Thiermann
Eine Gewitterfront hat im Flecken Steyerberg Schäden angerichtet.
Eine Gewitterfront hat auch im Flecken Steyerberg Schäden angerichtet. © Feuerwehr/Glauer
Eine Gewitterfront hat im Flecken Steyerberg Schäden angerichtet.
Eine Gewitterfront hat auch im Flecken Steyerberg Schäden angerichtet. © Feuerwehr/Glauer
Eine Gewitterfront hat im Flecken Steyerberg Schäden angerichtet.
Eine Gewitterfront hat auch im Flecken Steyerberg Schäden angerichtet. © Feuerwehr/Glauer

Wichtiger Teil der Gesellschaft

Auch zum gesellschaftlichen Leben tragen die Ortsfeuerwehren einen wichtigen Teil bei. Erst kürzlich haben sie zu Osterfeuern im Nienburger Land eingeladen und damit Treffpunkte für viele Dorfgemeinschaften geschaffen. Auch bei Schützen- und anderen Ortsfesten sind sie dabei.

Nicht zu vergessen ist die Jugendarbeit: In Kinder- und Jugendfeuerwehren werden nicht nur neue Brandbekämpfer an das Thema heran geführt. Dort werden auch Gemeinschaften aufgebaut. Zu sehen sind diese Gruppen wieder beim großen Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr vom 5. bis 14. Juli in Hoya. Nicht nur da ist dann zu erleben, dass zum Engagement der Feuerwehrleute nicht nur Arbeit gehört. Auch der Spaß an der Kameradschaft und den gemeinsamen Aktionen gehört dazu.

Kreis-Nienburger kämpfen gegen Waldbrände in Schweden

Antreten der Kreis-Nienburger Einsatzkräfte zur Begrüßung durch den Rettungsleiter Feuerwehr Schweden. © Innenministerium Niedersachsen
Bernd Fischer, Taktischer Einsatzleiter Feuerwehr Niedersachsen, Johan Szymaniski, Rettungsleiter Feuerwehr Schweden, Martin Voss, Gesamteinsatzleiter Feuerwehr Niedersachsen beim Blick in ein nds. Tanklöschfahrzeug. © Innenministerium Niedersachsen
Kämpfen gemeinsam gegen die Waldbrände (von links): Peter Bäcke, stellvertretender Rettungsleiter Feuerwehr Schweden, Martin Voss, Gesamteinsatzleiter Feuerwehr Niedersachsen. © Innenministerium Niedersachsen
Kämpfen gemeinsam gegen die Waldbrände (von links): Bernd Fischer, Taktischer Einsatzleiter Feuerwehr Niedersachsen, Johan Szymaniski, Rettungsleiter Feuerwehr Schweden, Martin Voss, Gesamteinsatzleiter Feuerwehr Niedersachsen, Peter Bäcke, stellvertretender Rettungsleiter Feuerwehr Schweden. © Innenministerium Niedersachsen
Blick in die Einsatzküche der Niedersachsen.  © Innenministerium Niedersachsen
Brände in Schweden
Der Einsatzleiter für die Kreis-Nienburger, Brandrat Martin Voß, verschafft sich im Hubschrauber einen Überblick. © Innenministerium Niedersachsen
Martin Voss, Einsatzleiter der Niedersächsischen Einheit, erläutert den freiwilligen Einsatzkräften vor Abfahrt an der Feuerwehrtechnischen Zentrale die aktuelle Lage. © Feuerwehr / Marc H enkel
Die Nienburger Einsatzkräfte auf ihrem Weg durch Schweden. © Innenministerium Niedersachsen

Kreisfeuerwehr in Zahlen 

In mehr als 100 Wehren engagieren sich Feuerwehrleute im Landkreis Nienburg. Die Kreisfeuerwehr teilt sich in die Brandschutzabschnitte Nord und Süd auf. Der Abschnitt Nord besteht aus 46 Ortswehren mit 18 Jugendfeuerwehren. Es gibt zudem 9 Kinderfeuerwehren, in diesem Bereich gibt es seit einigen Jahren viele Neugründungen. Zum Brandabschnitt Süd gehören 56 Freiwillige Feuerwehren sowie 26 Jugend- und 16 Kinderfeuerwehren. Quelle und weitere Infos: www.kfv-nienburg.de

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