„Jedes Jahr haben wir Bammel“

Interview: Die „Big Maggas“ vor ihrem zehnten Altstadtfest-Auftritt

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Die „Big Maggas“ begeistern das Nienburger Publikum – und das bereits seit zehn Jahren.

Nienburg- Von Max Brinkmann. Vier Freunde, ein Unterhaltungsroboter, eine Mission – wo andere Bands an ihre Grenzen stoßen, setzen die „Big Maggas“ erst an. Mit ihrer eigenwilligen und darum erfrischend anderen Mischung aus Welthits, Schlagern und musikalischen Katastrophen treffen sie den Nerv des Nienburger Publikums – bereits seit zehn Jahren. Sie gehören fast zum festen Repertoire des Altstadtfestes.

Dieses Jahr treten sie am Freitag, 21. September, um 21.30 Uhr an der Kirche auf. Vor ihrem runden Bühnen-Geburtstag sprachen die vier Cover-Musiker im Interview über Nienburg, ihre Auftritte und ob sie noch ein elftes Mal auftreten würden.

Ihr spielt zum zehnten Mal auf dem Altstadtfest. Habt ihr für den Auftritt etwas Besonderes geplant? 

Jedes Jahr setzen wir uns hin und machen uns Gedanken. Wir wissen, Nienburg steht vor der Tür und versuchen einen Mix aus Altbewährtem und Neuem zu kreieren. Es kommt schnell zu Kritik – zu viel Altes: „Macht doch mal was Neues!“, zu viel Neues: „Warum habt ihr den Song nicht gespielt?“. Da sind schöne Ideen zum Jubiläum in der Pipeline, mehr wird nicht verraten. Es gibt aber immer Songs und Shows, die wir speziell nur für Nienburg einproben. 

Wie seid ihr 2008 nach Nienburg gekommen? Was war euer erster Eindruck von der Stadt und dem Altstadtfest? 

Nienburg hat wirklich Flair: die Altstadt mit den kleinen Häusern, der Kirchplatz mit einer wirklich fetten Bühne und der Flohmarkt. Da müssen wir immer mit dem Bandbus durch. Es war beeindruckend, wie uns die Nienburger von Anfang an aufgenommen haben. Wir haben uns immer willkommen und wohl gefühlt. Hier wollen wir die Firma MKS aus Nienburg hervorheben, die das Licht und den Sound macht. Auch das ist ein Grund, warum Nienburg für uns jedes Mal so besonders ist! 

Warum seid ihr immer wieder in Nienburg dabei? 

Nach jedem Auftritt in Nienburg nahmen wir uns vor, dass nächstes Jahr Pause ist. Für die Mitorganisatoren des Stadtfestes und unsere Ansprechpartner Jens Bokeloh und Georgios Pechlevanoudis kam das scheinbar nie in Frage. Das wird nicht diskutiert. Für uns Hanseaten ist das sehr sportlich und zeugt von Vertrauen. Mittlerweile kann man mit Fug und Recht behaupten, dass das eine Kultveranstaltung geworden ist. 

Haben die Nienburger ein Lieblingslied? 

Gute Frage. Schwer zu beantworten. Da wäre eine Umfrage im Vorfeld hilfreich. Das nächste mal sollten die Nienburger unser Programm gestalten. Das wäre mal was! 

Gibt es ein anderes Event bei dem ihr so oft in Folge wart? 

Zehnmal in Folge ohne Pause? Definitiv Nein! 

Wie feiern die Nienburger? Wie erlebt ihr das Publikum? 

Wir feiern mit den Nienburgern und die feiern mit! Wenn wir auf die Bühne gehen ist der Platz immer rappelvoll, unglaublich! Jedes Jahr haben wir Bammel und hoffen das geht gut. An dieser Stelle muss man dem Nienburger Publikum wirklich danken, die sind von der ersten Sekunde an bei uns. Wir sprechen immer davon, dass unser Auftritt hier Konzertcharakter hat. 

Wie hat sich das Altstadtfest in den zehn Jahren aus eurer Sicht gewandelt? 

Wir hoffen, dass wir uns verändert haben. Aus unserer Künstlersicht hält das Altstadtfest sein Niveau von Anfang an. Hier herrscht immer eine freundschaftlich entspannte und trotzdem eine sehr professionelle Atmosphäre. 

Würdet ihr – wenn es sich ergibt – hier auch noch ein elftes Mal spielen? 

Da müsst ihr Jens Bokeloh und Georgios Pechlevanoudis fragen!

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