Im Jubeljahr eine Prachtfeier

25 Jahre Katharinenmarkt: Verein möchte Besuchern 2017 noch mehr bieten

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Gräfin und Graf wollen dieses Jahr besonders prächtig feiern und laden ihre im Katharinenmarktverein organisierten Untertanen ein, die Party konstruktiv mitzugestalten. Erste Vorschläge liegen vor.

Hoya - Sie ist eine der bekanntesten Töchter der Stadt und Grund genug für die Hoyaer, zwei Tage im Jahr zu feiern: Katharina von Hoya († 1474). Seit 25 Jahren ist sie Namensgeberin des Katharinenmarkts am dritten Wochenende im September. Der Vorstand des Katharinenmarktvereins hat sich nun zur Vorbereitung des Jubiläumsmarkts am 16. und 17. September dieses Jahres getroffen. Davon berichtet der Vorsitzende Hans Soltau. Mit weiteren Detailplanungen des Markts beschäftigt sich am 7. April auch die Mitgliederversammlung des Katharinenmarktvereins (ab 19 Uhr im „Lindenhof“).

Der Vorstand (siehe Kasten) traf sich jetzt mit Elke Osterhaus (Martfeld) und Johannes Faget (Heidhüsen). Ihr Verein, Ars Vivendi, beteiligt sich an der Gestaltung des mittelalterlichen Markts im Hoyaer Bürgerpark.

„Das Konzept der Veranstaltung hat sich in den letzten 24 Jahren bewährt und vor zwei Jahren nochmals einen Aufschwung durch den Umzug des Marktgeschehens in das weiträumige Gelände in der historischen Altstadt um die Martinskirche und in den Bürgerpark bekommen“, sagt Hans Soltau. Es sei nicht ganz leicht, den Besuchern stetig etwas Neues zu bieten. „Wir können das Mittelalter nicht neu erfinden“, sagt er, fügt aber hinzu: „Das müssen wir auch nicht!“ Werbeagenturen nennen so etwas gerne „Evolution statt Revolution“, ein Konzept wird also weiterentwickelt statt jährlich umgeschmissen.

Dennoch: Beim Jubiläumsmarkt wollen die Veranstalter etwas Besonderes bieten, vor allem im kulturellen Bereich, sagt Hans Soltau, schränkt jedoch ein: „Unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten.“

Eine Hilfe könnte die 2016 erfolgte Anerkennung des Katharinenmarkts durch das „Europäische Bündnis der historischen Feste und Veranstaltungen“ sein, das offiziell „Confédération Européenne des Fêtes et Manifestation historique“ heißt. Seitdem ist der Markt zertifiziert und gelistet in der Festkultur Europas. So steht er in einer Reihe mit den großen Stadtfesten in Europa, und das öffnet den Veranstaltern die Tore für einen internationalen Kulturaustausch.

Zusätzlich zum bekannten Programm geplant sind dieses Jahr:

  • das Prägen einer Jubiläumsmünze durch die Besucher,
  • die Herausgabe der Jubiläumsmünze in hochwertiger Silberprägung,
  • ein Kulturprogramm mit einer kämpfenden Rittertruppe, einer zusätzlichen Musikgruppe und weiteren Gauklern,
  • der Auftritt einer Gruppe von Fahnenschwenkern aus Italien,
  • eine besondere Ausleuchtung des Marktgeländes, der Martinskirche und des Heimatmuseums für eine einmalige Atmosphäre und
  • die Vergrößerung des Heerlagers, um noch mehr authentisches Mittelalterleben zu präsentieren.

„Das gesamte Konzept wird den Mitgliedern bei der Versammlung zur Diskussion und zu weiteren Anregungen vorgestellt“, sagt Soltau und bittet um rege Beteiligung, „um gemeinsam einen würdigen, ereignisreichen Jubiläumsmarkt zu gestalten“. 

mwe

Vereinsvorstand

Vorsitzender:

Hans Soltau

stv. Vorsitz.:

Martin Claus

Kassenwart:

Chris Heusmann

Schriftführ.:

Magdalene Berger

Beisitzer:

Rolf-Rüdiger Evers,

Günter Schwitalla

Quelle: kreiszeitung.de

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