„Kaputt geht immer was“

Jung-Gesellen der Innung für Land- und Baumaschinenmechatroniker freigesprochen

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Die freigesprochenen Jung-Gesellen der BBS Nienburg.

Rehburg - Von Beate Ney-Janßen. Viele Gratulationen haben die neuen Jung-Gesellen der Innung für Land- und Baumaschinenmechatroniker bei ihrer Freisprechung im Rehburger „Raths-Keller“ entgegennehmen können – oft verbunden mit dem Hinweis, dass sie nun nicht inne halten sollen, sondern stets weiter an ihrer Fortbildung arbeiten sollen.

46 Prüflinge seien angetreten in diesem Wintersemester, sagte Siegfried Lustfeld, der bis zum Beginn seines Ruhestandes Anfang dieses Jahres für die außerbetriebliche Ausbildung zuständig war. Bestanden haben 42 von ihnen und sie sind ebenso zur Freisprechung gekommen, wie die sechs Prüflinge, die bereits ein halbes Jahr zuvor bestanden hatten. Im 18. Jahr schon war die Feier in Rehburgs historischem Saal ausgerichtet worden und wie stets waren Auszubildende aus den Schulen in Nienburg, Syke und Burgdorf dazu angereist.

Relativ außergewöhnlich war es, dass in diesem Jahr nicht nur Männer die Prüfung abgelegt haben, sondern mit Ann-Kathrin Matthias auch eine Frau. Sie, die bei der Firma Friedrich Duensing in Neustadt ausgebildet wurde, hatte nicht nur ihre Prüfung um ein halbes Jahr vorgezogen und mit einer Zwei bestanden, sondern bekam auch noch einen Preis für das beste Berichtsheft des Jahrgangs. Den besten Abschluss von allen Prüflingen machte Kay Digwa von den Berufsbildenden Schulen Burgdorf, der in der Theorie mit einer Zwei, in der praktischen Prüfung mit einer Eins abschnitt.

Ann-Kathrin Matthias, hier mit Siegfried Lustfeld, ist die einzige Frau unter den Jung-Gesellen – und hat das beste Berichtsheft abgeliefert.

So wie Obermeister Jan Bormann beteuerten auch viele andere Redner, dass der Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers ein krisensicherer sei. Bormann fasste es treffend und kurz zusammen: „Kaputt geht immer was.“

Als Fundament für ihre weitere Karriere bezeichnete Claus Jezek, Vizepräsident der Handwerkskammer Hannover, den Abschluss, Grant Hendrik Tonne, stellvertretender Landrat Nienburgs, wünschte den Jung-Gesellen zunächst eine schöne Feier. Um sich über Fort- und Weiterbildung Gedanken zu machen, sei auch am folgenden Tag noch Zeit genug.

Quelle: kreiszeitung.de

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