Schützen kritisieren Hürden für Ehrenamt

Schützenverein: Kein Stellvertreter für Uwe Kruse

Die Schützen aus Hoyerhagen blickten auf das vergangene Jahr zurück: (von links) Reinhard Kracke, Rolf-Dietrich Winter, Werner Bruns, Peter Ohlmann, Larissa Frieling, Luc Ohlmann, Anke Buchholz, Michael Baethke, Hermann Homfeld und Uwe Kruse.

Hoyerhagen - Die Gemeinschaft steht beim Schützenverein im Vordergrund. Das wurde am Samstag bei der Jahreshauptversammlung der Schützen in Hoyerhagen deutlich. Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden Uwe Kruse blickte er im Dorfgemeinschaftshaus auf das vergangene Jahr zurück. Ein besonderer Dank galt der Sportleitung für ihre Arbeit, weniger erfreulich ist Kruse zufolge die Beteiligung an den Veranstaltungen.

Die Sportleiter vermeldeten viel Erfolgreiches – im Jugendbereich (bis zwölf Jahre) waren die Schützen 2016 mit dem Lichtgewehr bis in die Landesauswahl gekommen und starteten dafür in Hannover. Das weise auf eine gute Jugendarbeit hin, waren sich die Schützen einig. Weiter hieß es, dass die Vereinsmitglieder aus Hoyerhagen bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften oftmals auf dem Treppchen standen.

Der Kassenbericht fiel noch positiv aus. Allerdings steigen die Unkosten weiter durch Verbandsbeiträge, Versicherung, Strom- und Heizkosten. Auch die Unterhaltung des Schießstands und geänderte Auflagen durch Behörden erforderten viel Geld.

Bei den Ehrungen stach die 50-jährige Mitgliedschaft von Hermann Homfeld heraus. Er bekam einen Präsentkorb, eine Ehrenurkunde und die Ehrennadel in Gold vom Deutschenschützenbund. Christine Schewe, Anke Buchholz und Reinhard Kracke wurden zu Ehrenmitglieder ernannt.

Neu im Vorstand ist Cafer Sengün, er löst Hannelore Thiermann als Schriftführer ab. Rolf Dietrich Winter gab seinen Posten nach insgesamt 30 Jahren Vorstandsarbeit ab. Für den zweiten Vorsitzenden wurde kein Ersatz gefunden, was Kruse zufolge auch darauf zurückzuführen ist, „dass sich keiner mehr den Stress antun will“. Grund seien Hürden in Form von immer mehr Auflagen, die es zu berücksichtigen gelte.

Quelle: kreiszeitung.de

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