Kita Mußriede nennt sich seit Samstag „Kita Kleeblatt“ / Großes Sommerfest

„Ein Haus des Glücks – für Kleine und Große“

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Jetzt ist es offiziell: Seit Samstag nennt sich die Kita Mußriede offiziell „Kita Kleeblatt“. Los geht es offiziell am kommenden Montag.

Nienburg - von Kristina Stecklein. Die neue Kindertagesstätte "Kita Kleeblatt" in Nienburg eröffnete am Samstag offiziell mit einem ersten Sommerfest - und endlich eigenem Namen.

Für die Eröffnung hatte sich das Kita Kleeblatt-Team einiges ausgedacht. Von Clowns über Gesangseinlagen, das Bemalen von Stofftaschen, einen Sandberg mit Glitzersteinen, Schubkarrenlauf mit Parcour, frisches Eis vom Eiswagen ...

Damit hatte das Team der neuen Kindertagesstätte wohl direkt ins Schwarze getroffen: Noch bevor das Sommerfest offiziell von Leiterin Kathrin Nürge eröffnet wurde, hingen die ersten kleinen Besucher voller Freude am Samstagnachmittag mit ihren Händchen im frisch aufgefahrenen Sandberg.

Eingeladen hatte das Team der Kita Mußriede zur feierlichen Eröffnung, gleichzeitig sollte aber auch der offizielle Name bekannt gegeben werden. Mit einem kurzen Rätsel wurde das Geheimnis schließlich gelüftet – seit Samstag darf sich das Container-Gebäude am Sportplatz des ASC „Kita Kleeblatt“ nennen. „In den letzten Wochen hat das Team eine ganz tolle Leistung erbracht“, wandte sich Nürge in ihrem Grußwort an die fleißigen Erzieher und Sozialassistenten.

... und Kinderschminken war einiges für die Besucher dabei.

Mit viel Herzblut hatte sich das 18-köpfige Team um die Gestaltung der Kita gekümmert, Gruppennamen ausgearbeitet und den leeren Räumen Leben eingehaucht. Auch wenn das Wort „Container“ im ersten Moment nicht besonders einladend klingt, so sorgen helle Farben und liebevoll ausgearbeitete Raumkonzepte für ein heimsches Gefühl. „Alle, die den Kindergarten betreten haben, sagen ‘Oh ist das schön hier!’“, weiß die Kita-Leiterin. Fröhlich bezeichnete sie die neue Kindertagesstätte als „ein Haus des Glücks – für Kleine und Große“.

Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes war sich beim Sommerfest ebenfalls sicher: „Es wird sehr schnell gelingen, dass alle hier glücklich werden.“ Obwohl die „provisorische Kindertagesstätte“ vermutlich nicht jedermanns erste Wahl sei, so sei es laut Onkes nun „Liebe auf den zweiten Blick“. Jederzeit Unterstützung erfolgte auch durch den Bauhof. „Wir werden schon im Herbst nachdenken, wie es weiter gehen soll“, erklärt der Bürgermeister, denn die gemietete Container-Lösung soll vorerst für drei Jahre bleiben. Auf lange Sicht ist der Umzug in ein völlig neues Gebäude geplant. „Die wichtigste Phase der Entstehung ist, dass sich die Kinder hier wohlfühlen“, sagte Onkes.

Ab kommendem Montag, 7. August, startet der Betrieb offiziell. Kleine Hummeln, Bären, Bienen, Füchse und Biber dürfen sich dann auf eine besonders spannende Zeit und erste Freundschaften freuen.

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