In der kommenden Woche geht es an die ersten Vorbereitungen

Im September beginnen die Bauarbeiten für den Kreisel

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Viele Beteiligte sind mit der Vorbereitung des Kreisel-Baus beschäftigt. Unter ihnen Vertreter der Stadt, der Baubehörde und der Baufirmen.

Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Zur Einstimmung sollen in der kommenden Woche schon die ersten Umleitungsschilder stehen. Im September wird es schließlich ernst: Dann beginnen die Bauarbeiten für den Kreisel unterm Nordring, der die beiden Bundesstraßen 214 und 215 in Nienburg verbindet. Und das dürfte nicht ohne Reibungen über die Bühne gehen.

Maßnahmen in dieser Größenordnung habe die Stadt noch nicht gesehen, sind sich Uwe Schindler, Leiter der Nienburger Geschäftsstelle der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, und Friedhelm Meyer-Leseberg vom Ordnungsamt der Stadt Nienburg einig. Große Baustellen ja, solch umfangreiche Umleitungen und Umstrukturierungen – die noch nicht.

„Wir wollen den Knotenpunkt ‚Nordring‘ verbessern“, erklärt Schindler. Seit 2008 bereits sei seine Behörde dabei. Seitdem gab es Änderungen der Ampelschaltungen, dennoch staut sich der Verkehr teilweise unter der kompletten Unterführung. Das soll ein Kreisverkehr ändern. Den morgendlichen Berufsverkehr wolle man am 1. September noch abwarten, danach wird dann nichts mehr so sein, wie es heute ist. Für drei Monate ist die Kreuzung komplett gesperrt, der Kraftfahrzeug-Verkehr muss auf Umleitungen ausweichen, anschließend soll dafür alles flüssiger laufen.

Bis dahin allerdings ist es ein langer Weg. Schon ab Montag laufen die Vorbereitungen, die einige Tage beanspruchen sollen. Zeitgleich wird die Holtorfer Straße leicht ausgebessert, um sie für den Busverkehr herzurichten. Der soll nämlich während der Bauarbeiten, bis Ende November also, dort zum Teil durch. Die Linie 1 des Stadtbusses aus der Innenstadt nach Holtorf fährt dort lang und andersherum über Fichte- und Bollmannstraße. Es entfällt die Station an der Kirche St. Michael. Busse, die kreisweit unterwegs sind, fahren aus Holtorf über die Schillerstraße und die Große Drakenburger Straße. Für den Durchgangsverkehr sollen die Zwischenstraßen allerdings gesperrt werden. Dort dürfen nur Anlieger durch. Ausgeschildert ist die Umleitung über die Celler und die Wölper Straße. Die Verdener Landstraße ist etwa bis zur Wilhelm-Rößler-Straße in beide Richtungen befahrbar – als Sackgasse. Wer aus dem Nordkreis nach Nienburg möchte, dem raten Schilder, über Hoya und Marklohe auf die B6 zu fahren. Eine gesonderte und kürzere Regelung entlang der Baustelle versprechen die Planer für Fußgänger und Fahrradfahrer. Auch die B6-Unterführung ist zum Teil als Sackgasse befahrbar. Ebenfalls gesichert sein soll die Erreichbarkeit sämtlicher direkter Anlieger.

Für die umfangreichen Arbeiten werden 1,056 Millionen Euro fällig. Ausführen werden die Maßnahmen die Drakenburger Firma Gross Straßenbau und als Subunternehmen Sekumat aus Stuhr.

Quelle: kreiszeitung.de

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