Konzert in der ausverkauften Kleinkunstdiele begeistert die Zuhörer

„On Impulse“ brilliert mit Jazz-Star Deborah Carter

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Deborah Carter

Bücken - Von Jana Wohlers. Bereits zum vierten Mal stand in der Kleinkunstdiele in Bücken das niederländische Jazz-Trio „On Impulse“ auf der Bühne. Die Musiker verzauberten mit vielfältigen Jazzstücken die Gäste im bis auf den letzten Platz ausverkauften Haus. Doch damit nicht genug: Mit der Jazz-Künstlerin Deborah Carter hatte das Trio Verstärkung dabei.

Für einen klangvollen Einstieg sorgten jedoch erst einmal der an verschiedenen Tasteninstrumenten geübte Coen Molenaars sowie Frans Völlink (Bass) und Sebastiaan Cornelissen (Schlagzeug) von „On Impulse“. Wer zum vierten Mal in den „Künstlerort“ Bücken kommt, um ein Konzert zu geben, dem muss es dort gefallen – der Meinung sind jedenfalls die Bandmitglieder selbst.

Die leidenschaftlichen Musiker überzeugten mit hoher Professionalität, faszinierender Fingerfertigkeit und einem Jazz, der die Stimmung in der Kleinkunstdiele zum Brodeln brachte. Egal, ob nostalgisch, rauchig, gefühlvoll, dynamisch oder elektrisierend – die Band wusste durch ihre große Vielfalt alle Geschmäcker zu bedienen.

Insbesondere das Spiel von Sebastiaan Cornelissen am Schlagzeug beeindruckte die Besucher, war er doch stets die scheinbar treibende Kraft der Band. In perfekter Harmonie zum Fender-Bass von Frans Völlink, der die musikalische Szenerie zu untermalen wusste, schlugen die beiden Musiker eine Reise in die Zeit alter Jazz-Rock-Jahre ein. Auch Coen Molenaars sorgte mit seinem Spiel am Keyboard für wahre Begeisterung und Gänsehautstimmung: So schnell, dass die Augen kaum folgen konnten, flogen die geübten Finger des Künstlers über die Tasten und verliehen der Musik von „On Impulse“ einen ganz individuellen Charakter.

Mit Deborah Carter stand in Bücken eine wahre Powerfrau auf der Bühne: gefühlvoll, klassisch und doch so mitreißend und faszinierend, dass ihr Gesang im Zusammenspiel mit dem niederländischen Jazz-Trio immer wieder tosenden Zwischenapplaus erntete. Egal, ob das Rascheln der Herbstblätter in „Little Sun Flower“ oder die wärmende Sonne in „Summertime“ – die amerikanische Jazzsängerin brachte ihre Musik authentisch in die Herzen des Publikums.

Quelle: kreiszeitung.de

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