„Probleme bei Anlieferung“

„Mögliche Gefahrenlage“ im Kraftwerk Landesbergen: Aktivkoks falsch abgeliefert

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Das Gebiet rund um das Kraftwerk in Landesbergen wurde am Freitag gesperrt.

Am Freitagmittag ist es in Landesbergen zur Sperrung des Gebiets rund um das dortige Kraftwerk gekommen. Anwohner wurden angewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Wenig später konnte die Polizei Entwarnung geben.

Landesbergen - Das Gebiet rund um das Robert-Frank-Kraftwerk in Landesbergen ist am Freitagmittag aufgrund einer „möglichen Gefahrenlage“ von der Polizei kurzzeitig abgesperrt worden. Ein Sprecher der Polizei sprach von einer Vorsichtsmaßnahme, einen Brand oder ähnliches gab es nicht. Stattdessen gab es offenbar Probleme bei einer Anlieferung von Aktivkoks.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dieser am Vormittag versehentlich nicht in ein vorgesehenes Lager, sondern in ein Gebäude geleitet. Da zunächst nicht sicher war, ob es zu einer Verpuffung oder anderen Schäden kommen kann, wurden die Sperrmaßnahmen der Polizei erforderlich, heißt es in einer Meldung der Beamten.

Gegen 14.40 Uhr gaben die Verantwortlichen des Betreibers und der Feuerwehr Entwarnung. Die Gefahr einer Explosion konnte ausgeschlossen werden. Stoffe, die gesundheitsschädlich oder umweltgefährdend sind, sind nach aktuellen Erkenntnissen nicht ausgetreten, heißt es weiter.

Bei dem Kraftwerk in Landesbergen handelt es sich um ein mit Erdgas betriebenes Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk, das 1962 in Betrieb genommen wurde. Es liegt nahe der Weser und unweit der Bundesstraße 215. Insgesamt waren über 30 Kräfte der Polizei und der Feuerwehr sowie anderer Fachdienste am Einsatz beteiligt.

Die B215 wurde aufgrund der unsicherer Lage zwischen Landesbergen und Leese für rund 90 Minuten voll gesperrt. Auch die Schifffahrt auf der Weser und der Luftverkehr wurden zwischenzeitlich unterbrochen.  Anwohner in Landesbergen, Heidhausen, Hahnenberg und Leese wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, offene Fenster zu schließen und Lüftungen abzustellen. Ortskundige Autofahrer wurden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Quelle: kreiszeitung.de

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