Über 160 Vertreter der Kinder- und Jugendfeuerwehren und zahlreiche Gäste kamen

Kreisjugendfeuerwehrtag in Bolsehle

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Volles Zelt: Über 160 Vertreter der Kinder- und Jugendfeuerwehren und zahlreiche Gäste waren zum Kreisjugendfeuerwehrtag gekommen.

Bolsehle - Von Bernd Andermann. Die Kinder- und Jugendfeuerwehren im Landkreis Nienburg sind gut aufgestellt. Das zeigte der Kreisjugendfeuerwehrtag in Bolsehle deutlich. Kreisjugendfeuerwehrwart Mario Hotze, seine Stellvertreter Tristan Müller und Andreas Ohling sowie die Fachbereichsleiter berichteten im Rahmen der Veranstaltung von zahlreichen Aktivitäten und der Neugründung einer Kinderfeuerwehr in Uchte.

Neben den Vertretern der Kinder- und Jugendfeuerwehren waren auch zahlreiche Gäste der Einladung gefolgt. Hotze begrüßte unter anderem Landrat Detlev Kohlmeier, die Landtagsabgeordneten Karsten Heineking und Dr. Frank Schmädeke, den stellvertretenden Bürgermeister der Samtgemeinde Mittelweser Heinrich Kruse sowie vom Ausschuss Brandschutz und Rettungswesen Karim Iraki. Die Arbeit aller, die sich in den 37 Kinder- und 53 Jugendfeuerwehren engagieren, sei unbezahlbar, betonte Hotze. Hier würde kostengünstige Jugendarbeit geleistet und Feuerwehrnachwuchs ausgebildet.

Unter anderem Landrat Detlev Kohlmeier, die Landtagsabgeordneten Karsten Heineking und Dr. Frank Schmädeke, der stellvertretende Bürgermeister der Samtgemeinde Mittelweser Heinrich Kruse sowie vom Ausschuss Brandschutz und Rettungswesen Karim Iraki gehörten zu den Gästen.

Landrat Detlev Kohlmeier erklärte, dass die Mitgliedschaft in der Kinder- und Jugendfeuerwehr viel mehr sei, als Freizeitgestaltung. Sie beinhalte auch soziale Aspekte. „Die Feuerwehren sind ein wichtiger Teil der Gemeinschaft und sind immer da, wenn sie gebraucht werden“, ergänzte Heinrich Kruse.

Ulrike Kassube vom „Runden Tisch gegen Rassismus“ stellte den Elisabeth-Weinberg-Preis vor, der junge Menschen auszeichnet, die sich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben und gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung von Menschen in Stadt und Landkreis Nienburg eintreten. Kassube forderte die Vertreter der Jugendfeuerwehren auf, sich hieran zu beteiligen.

Elke Toepsch und Grigorios Aggelidis vom Rotary Clubs Nienburg-Neustadt stellten ein Jugendprojekt des Clubs vor Ziel dieses Projektes ist es, junge Menschen zu unterstützen, die sich aktiv für die Allgemeinheit einsetzen. Teilnehmen können einzelne Jugendliche sowie Gruppen im Alter von 14 bis 21 Jahren.

Tristan Müller (l.) und Andreas Ohling (r.) übernahmen die Auszeichnungen für besondere Verdienste.

Bei den Wahlen im Rahmen des Kreisjugendfeuerwehrtages wurden zum stellvertretenden Schriftwart Torsten Kobsch, zum zweiten Gerätewart Ingo Freitag sowie zur Fachbereichsleiterin Basteln und Werken Claudia Claußen gewählt. Ihre Stellvertretung übernimmt Mirko Engelmann. Für den Zeltdienst wurde Benjamin Meyer und als neuer Webmaster Boris Meyer gewählt. Wiedergewählt wurden der erste Gerätewart Kai Tote sowie Heinfried Schmädeke als Fachbereichsleiter Einkauf. Detlef Schiller übernimmt weiterhin den Bereich Integration. Die Öffentlichkeitsarbeit liegt auch zukünftig in der Verantwortung von Andrea Lammers und für die Versorgung bleibt Sven Rauschenberger zuständig.

Für ihre 100-prozentige Dienstbeteiligung erhielten sechs Mitglieder der Jugendfeuerwehren ein Präsent.

Für besondere Verdienste in der Kreisjugendfeuerwehr wurden Ingo Freitag, Alexander Hahn, Andreas Buld, Aarion Lampe, Warmsen, Jörg Scholing, Langendamm und Ralf Trümmelmeyer ausgezeichnet. Mit jeweils einem Präsent für ihre 100-prozentige Dienstbeteiligung in der Jugendfeuerwehr wurden Henry Kramer, Jenny Kramer, Jost Block, Fenja Cornelsen, Tom Kollhorst und Julian Schwiering belohnt. Der Feuerwehrmusikzug aus Leese begleitete den Tag musikalisch. 

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