Kreisjugendfeuerwehrtag: Nur minimaler Mitglieder-Rückgang

Nachwuchs hält zur Freude von Schiller zur Stange

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Ausgezeichnete Mitglieder der Nienburger Kreisjugendfeuerwehr.

Münchehagen - Von Beate Ney-Janßen. Was hat sich in 2014 innerhalb der Jugendfeuerwehren im Landkreis Nienburg getan? Und was soll in diesem Jahr geschehen? Kreisjugendfeuerwehrwart Detlef Schiller hatte zum Kreisjugendfeuerwehrtag nach Münchehagen eingeladen.

Dicht an dicht haben die Jugendfeuerwehrwarte, die Jugendsprecher, Vertreter aus der Politik und einige weitere Gäste gesessen. 170 Menschen kommen leicht zusammen, wenn die Einladungsliste im Landkreis Nienburg so aussieht. Schließlich sind es im Landkreis 53 Ortsfeuerwehren, die Jugendliche ausbilden. Die Anzahl der Kinderfeuerwehren hat sich außerdem von 31 auf 32 noch einmal erhöht.

Von einem minimalen Rückgang von 1009 Mitgliedern im Jahr 2013 auf 993 Mitglieder 2014 berichtete Schiller. Aber auch davon, dass 50 Jugendliche in aktive Wehren übernommen worden sind. Wie aktiv einerseits die Jugendfeuerwehren agieren, andererseits der Kreisjugendfeuerwehrwart selbst, davon zeugte der lange Bericht Schillers. Das Kreis-Zeltlager war wieder einmal ein Höhepunkt, herausragend aber auch der erste landesweite Integrationstag der Jugendfeuerwehren in Rehburg. Beim bevorstehenden Zeltlager in Uchte wartet ein zusätzlicher Höhepunkt auf die Jugendlichen: Dann feiert die Kreisjugendfeuerwehr ihr 50-jähriges Bestehen.

Die beiden Stellvertreter Schillers – Enno Schomerus für den Süden Nienburgs, Cord Meyer für den Norden – hatten ebenfalls viel zu berichten. Wichtigste Botschaft für die Versammlung von den beiden und entsprechend mit Applaus quittiert war aber: „Wir haben viel Spaß gehabt.“

Der erfrischenden Rede von Stefan Block, der in den vergangenen zwei Jahren Jugendsprecher der Kreisjugendfeuerwehr gewesen war und immer noch Landessprecher ist, fügte Schiller großes Lob an ihn und seine Stellvertreterin Hellen Berghorn an. Jugendarbeit könne man organisieren – man könne sie aber auch an den Jugendlichen vorbei organisieren. Dass das nicht geschehen sei, hänge maßgeblich mit diesen beiden und der konstruktiven Zusammenarbeit mit ihnen zusammen.

Zum Schluss gab es eine besondere Würdigung für solche, die sich um die Kreisjugendfeuerwehr besonders verdient gemacht haben: Andreas Ohling, Torsten Wiese, Ronald Andermann, Jana Rüter, Petra Gerberding, Inge Möllendorf, Sylvia Horstmann, Stephanie Schmutzler-Kruse, Stefan Block, Hellen Berghorn, Heinrich Kruse, Christian Dee, Marcus Ulrich, Andreas Deifeld, Marcel Biermann, Jens Meyer-Leseberg und Christian Meyer wurden ausgezeichnet.

Quelle: kreiszeitung.de

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