Künstler Joachim Grube stellt Aquarelle zum Thema „Hoya und umzu“ aus

Gemalte Faszination

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Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer (rechts) lobte die „künstlerische Individualität“ des Künstlers Joachim Grube.

Hoya - Von Jana Wohlers. „Das eigentliche Motiv meiner Arbeiten, die Natur selbst, verändert sich ununterbrochen“, erklärte der Architekt und Künstler Joachim Grube am Sonntag im Heimatmuseum in Hoya. Bei der Vernissage seiner Aquarell-Ausstellung „Hoya und umzu“ präsentierte er seine Werke. Die Natur und ihre Prozessen spielen eine große Rolle in Grubers Werken. Er ist fasziniert von Lichtverhältnisse und Wolken und versucht diese auf seine Bilder zu bannen.

Zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung, darunter auch Hoyas Bürgermeisterin Anne-Sophie Wasner und Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer, waren ins Hoyaer Heimatmuseum gekommen.

„Malerei bringt immer etwas Eigenes zustande. In seinen Aquarellen hat Joachim Grube künstlerische Individualität geschaffen“, lobte Meyer, der den Nienburger Künstler bereits seit rund 30 Jahren kennt.

„Kunst hat ihren Wert in sich. Sie schafft menschliche Verbindungen und mitmenschliches Verständnis. Kunst spricht eine Sprache, die überall verständlich ist“, fügte Meyer hinzu. Die Ausstellung und die Initiative des Heimatmuseums seien ein wertvoller Beitrag zum kulturellen Leben in der Region. Das Motto der Ausstellung, „Hoya und umzu“, nehme seine Betrachter mit auf eine Reise entlang der Weser – von Nienburg bis nach Achim.

„Ich male meine Aquarelle immer vor Ort. Manchmal springt mir eine Situationsaufnahme ins Auge, die mich durch die naturistischen Gegebenheiten so fasziniert, dass ich sie sofort auf Papier bringen muss“, sagte Grube.

„Rastplätze der Seele“ nennt er die Flüsse. Der Tanz der Wolken und die ununterbrochene Bewegung der Lichtverhältnisse faszinieren den Nienburger Künstler besonders. Im Fokus seiner Ausstellung „Hoya und umzu“ stehen Gewässer. Die Weser in all ihren Facetten ist grundsätzlich ein Teil von Grubes Aquarellen.

Beim Hoyaer Grafenschlosses ist Grube ein klassischer Wiederholungstäter: Die idyllisch in Grün eingebetteten historischen Mauern zieren gleich mehrere der in Hoya ausgestellten Werke. Insgesamt sind in der Ausstellung 40 Aquarelle zu sehen. Das Wasser zum Mischen der Farben holt Grube aus der Weser.

Die Ausstellung mit Bildern von die zahlreichen regionalen Schauplätzen können sich Kunstinteressierte noch bis zum 15. Oktober zu den Öffnungszeiten des Heimatmuseums anschauen.

Quelle: kreiszeitung.de

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