Nur kurze Beeinträchtigung der Schifffahrt

Wassereinbruch in Binnenschiff

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Der erste Trupp der Ortsfeuerwehr erkundet die Lage im Schiffsraum.

Landesbergen. Zu einem Binnenschiffunfall kam es in den frühen Morgenstunden am Mittwoch auf der Weser unterhalb der Schleuse Landesbergen. Im Vorschiff eines mit Weizen beladenen Motorschiffes war durch einen etwa 20 cm langen Riss Wasser eingedrungen und hatte Aggregate beschädigt.

Wasser dringt in Binnenschiff aus der Weser bei Landesbergen ein

Von zwei Schiffen der Wasserbaubehörde aus konnten die Arbeiten auf dem beschädigten Binnenschiff unter hohem logistischen Aufwand schließlich erledigt werden. © Nils Raake / Feuerwehr
Der erste Trupp der Ortsfeuerwehr erkundet die Lage im Schiffsraum. © Nils Raake / Feuerwehr
Für die Abpumparbeiten kam eine Mulde der Feuerwehr Nienburg zum Einsatz. Bild 04: © Nils Raake / Feuerwehr
Die Mulde wurde im Schleusenkanal auf ein Trägerschiff verladen… © Nils Raake / Feuerwehr
Nach dem Verladevorgang mit dem Bordkran wurde der Behälter anschließend auf die Weser transportiert und von dort aus auf ein zweites Trägerschiff verladen. © Nils Raake / Feuerwehr
Das Trägerschiff der Mulde, auf dem der Container für den Pumpeneinsatz aufgestellt wurde. © Nils Raake / Feuerwehr
Dicht an Dicht: Die Schiffe stehen für den Pumpeinsatz nebeneinander auf der Weser bereit. © Nils Raake / Feuerwehr
Mit Spezialpumpen und Schlauchsystemen überführen die Kräfte der Ortsfeuerwehr Landesbergen und des ABC-Zuges gemeinsam das kontaminierte Flusswasser aus dem Laderaum. © Nils Raake / Feuerwehr
Stets mit Schwimmweste und Sicherung: Die Einsatzkräfte an Bord der Schiffe. © Nils Raake / Feuerwehr
Der gefüllte Behälter wurde nach Einsatzende zu einem spezialisierten Entsorgungsunternehmen überführt, um die Schadstoffe fachgerecht beseitigen zu lassen. © Nils Raake / Feuerwehr
Mit Schutzanzügen gingen die Kräfte in den Schiffsinnenraum vor. Bild 12: © Nils Raake / Feuerwehr
Bereit für die Hilfe im Notfall – das Boot des Kreisfeuerwehrverbandes Nienburg. © Nils Raake / Feuerwehr

Die beteiligten Behörden, die Wasserschutzpolizei Nienburg, das Wasser- und Schifffahrtsamt Verden sowie die untere Wasserbehörde Landkreis Nienburg und die örtliche Feuerwehr waren im Einsatz. Zudem wurde ein Unternehmen wurde mit der Reparatur des Lecks beauftragt, teilt Polizeisprecher Reinhard Krüger mit. Die Feuerwehr hat schließlich das Abpumpen des eingedrungenen Wassers übernommen. „Die Schifffahrt war nur kurz beeinträchtigt, eine Schifffahrtsperre war nicht erforderlich. Gefahr für die Umwelt bestand nicht“, teilt Krüger mit. Nach dem die Fahrtüchtigkeit des Schiffes wieder hergestellt war, setzte es seine Fahrt zum Zielhafen Brake fort.

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