Freude am Umgang mit Menschen

Landkreis Nienburg bietet zwei Stellen für Freiwilliges Soziales Jahr

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Malte Kanning und Stefanie Balzer haben sich während ihres FSJ vollkommen einbringen können.

Landkreis Nienburg - Wer nach seinem Schulabschluss noch nicht weiß, welches Studium oder welchen Ausbildungsplatz er oder sie wählen soll, kann sich während des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) eine fundierte berufliche Orientierung verschaffen.

Beim Landkreis Nienburg können sich Interessenten bis zum 23. Juni für ein soziales Bildungsjahr im Fachdienst Jugendarbeit und Sport bewerben.

Flexibilität und Engagement sind gefragt

Vor etwa einem Jahr haben sich laut Mitteilung der Kreisverwaltung auch Stefanie Balzer und Malte Kanning entschieden, nach dem Abitur ein Jahr lang etwas Praktisches zu machen. Ihre Motivation sei die Freude an der Arbeit, insbesondere am Umgang mit jungen Menschen gewesen. Stefanie Balzer begann ihr FSJ beim Fachdienst Jugendarbeit und Sport und verschaffte sich einen Überblick über die abwechslungsreichen Aufgaben der Verwaltung mit ihren Angeboten und Freizeiten für Kinder und Jugendliche, Präventionsprojekten und der Jugendsozialarbeit. Sie nahm an Veranstaltungen teil, plante, unterstützte und setzte selbstständig Projekte um. „Durch mein FSJ bin ich mir inzwischen absolut sicher, dass die Arbeit mit Menschen genau das Richtige für mich ist“, wird sie in der Mitteilung zitiert.

Die Arbeit im Fachdienst Jugendarbeit und Sport erfordert von den Bewerbern ein hohes Maß an Flexibilität und Engagement. „Wir arbeiten auch mal am Wochenende oder sind mehrere Tage unterwegs. Ich erwarte zuverlässige Menschen, die auch Einsatzfreude mitbringen“, sagt Simone Sommerfeld vom Fachdienst.

Schulung zum Jugendgruppenleiter

Malte Kanning absolvierte sein FSJ in der Jugendwerkstatt, einer Einrichtung der Jugendberufshilfe, in der junge Menschen in den Bereichen Metall- und Fahrzeugtechnik, soziale Dienstleistungen, Garten-Landschaftsbau und Basis, Anregungen und Unterstützung für ihren weiteren beruflichen Weg erhalten. Er arbeitete täglich mit jungen Menschen und bereitete Unterrichtseinheiten vor. „Als FSJ-Kraft habe ich hier die Freiheit gehabt, mich in allem auszuprobieren und meine eigenen Ideen einzubauen. Es war spannend, mit den Teilnehmenden zu arbeiten. Man kann niemals sagen, was nächste Woche alles auf dem Programm steht. Langeweile kommt da auf keinen Fall auf“, so Kanning.

Die beiden FSJ-Stellen sind in Kürze neu zu besetzen. Bei beiden sei die Freude am Umgang mit Menschen die Grundvoraussetzung, betont Sommerfeld. „Aber auch Durchsetzungsvermögen und Empathie sind erforderlich.“ Die Jugendlichen werden während des Jahrespraktikums zu Jugendgruppenleitern geschult und erhalten die Juleica (Jugendgruppenleiter Card), die Vergünstigungen in Schwimmbädern und Museen bringt. FSJler sind außerdem sozialversichert und erhalten ein Taschengeld.

Weitere Informationen erteilen Claudia Oelsner unter Telefon 05021/96 77 50 und Simone Sommerfeld unter Telefon 05021/96 77 52.

Quelle: kreiszeitung.de

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