Niedersachsen-Ticket angekommen

VLN führt Sonntagslinie ein

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Präsentieren den neuen „VLN-SonntagsBus“ (von links): VLN-Prokurist Jens Rühe, Pressesprecherin Simone Röver und Conny Preschke vom Landkreis.

Landkreis Nienburg - Busfahren im Landkreis Nienburg attraktiver zu machen – dieses Ziel verfolgt die Verkehrsgesellschaft Landkreis Nienburg Weser (VLN). Daher gibt es zum Fahrplanwechsel, der europaweit am 9. Dezember ansteht, einige Neuheiten. „In diesem Jahr haben wir nicht nur die üblichen Verschiebungen, sondern eine ganz neue Linie“, sagte VLN-Prokurist Jens Rühe jetzt in einem Pressegespräch.

Denn erstmals wird es ein Angebot am Sonntag geben. Der neue „VLN-SonntagsBus“ fährt unter der Liniennummer 6053, da er die Linien 60 sowie 53 miteinander vereint. Die Tour geht also von Rehburg über Loccum nach Leese und Stolzenau, dann weiter nach Landesbergen sowie Estorf und schließlich nach Nienburg – selbstverständlich fährt der Bus auch in die andere Richtung.

Besonders Sonntagsausflügler werden mit dieser Linie angesprochen. Nicht nur die Kreisstadt hat ein umfangreiches Angebot an Ausgehmöglichkeiten und kulturellen Einrichtungen. Auch etwa in Rehburg-Loccum gibt es einiges zu erleben. Und sogar bis zum Dinopark in Münchehagen können Familien ab dem 9. Dezember mit dem Bus fahren.

„Auch beide Krankenhäuser im Landkreis sind erschlossen“, betont Rühe. Und falls Radler auf dem Weserradweg stecken bleiben, kommen auch sie am Sonntag mit der Verbindung weiter. Denn bis zu zwei Fahrräder können im Linienbus mitgenommen werden. Geplant wurde das Angebot von Conny Preschke vom Landkreis Nienburg. Dabei wurde darauf geachtet, dass es auch eine gute Anbindung zu den Zügen in Richtung Hannover oder Bremen gibt.

Wer das Angebot einfach mal testen möchte, ist bis zum 30. Dezember dazu von der VLN dazu eingeladen – denn bis dahin fahren alle Gäste kostenfrei mit. Die VLN hofft auf eine erfolgreiche Annahme des Sonntagsangebots und gute Resonanz bei den Fahrgästen, denn weitere Fahrtenangebote an Sonn- und Feiertagen sind künftig durchaus möglich und gewollt. Zunächst ist der „SonntagsBus“ als Pilotprojekt für zwei Jahre geplant und vom Landkreis als Aufgabenträger des ÖPNV aus Regionalisierungsmitteln finanziert.

Günstig durchs

Land fahren

Fahrgäste zahlen für ein Ticket am Sonntag genauso viel, wie für eine Fahrt an Werktagen. Auch etwa das „Schüler-AboTicket“ ist dann gültig. Außerdem kommt ab dem 9. Dezember das Niedersachsen-Tickt hinzu. Durch eine neue Tarifkoorperation gilt das Ticket dann auch auf den Regional- und Stadtbuslinien im Landkreis Nienburg. „Die Anerkennung des Niedersachsen-Tickets auf den Buslinien im gesamten VLN-Tarifgebiet war stets ein großer Wunsch unserer Fahrgäste und wir freuen uns, dass wir jetzt die Umsetzung verkünden können“, sagt Rühe. Wer also etwa mit dem Zug zum Weihnachtsmarkt nach Bremen oder Hannover fahren möchte, kann das Landesticket ab dem 9. Dezember bereits im Bus kaufen und damit direkt zum Bahnhof fahren. Ergänzt wird das Angebot außerdem durch die Anerkennung von Zugfahrkarten im sogenannten Niedersachsentarif. Wenn ein Bahnfahrer ein solches Ticket besitzt, kann er nach der Bahnfahrt damit im Bus weiter fahren. Allerdings ist dieses Angebot auf die Tarifzone beschränkt, in der der jeweilige Bahnhof liegt. Wer in Nienburg ankommt, kann beispielsweise in der VLN-Tarifzone 1 weiter nach Drakenburg, Linsburg oder Marklohe fahren – ohne ein weiteres Tickets dafür zu erwerben. Auch für Pendler gibt es die Möglichkeit, diese Option zu ihren Wochen- oder Monatskarten zu buchen. Diese erhalten dann eine Ermäßigung auf die Busfahrkarten.

Gerne berät die VLN Kunden bei Fragen zu den neuen Konditionen unter Tel. 05021/66011.

Fahrzeiten rechtzeitig prüfen

Zum 9. Dezember gibt es einen neuen Fahrplan im VLN-Gebiet. Daher wird allen Fahrgästen geraten, sich rechtzeitig über ihre Verbindungen zu informieren. Zwar gebe es nur vereinzelt Optimierungen, es wäre jedoch ärgerlich, den Bus zu verpassen. Alle Fahrpläne gibt es im Internet auf www.vln-nienburg.de.

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